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Blog 22/2017

Was soll ich sagen, es läuft wieder. Nach der durchwachsenen Vorwoche konnte ich deutlich mehr Gas geben.


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Blog 21/2017

Verkorkste Woche - mal wieder. Im Moment hangel ich mich gerade durch, bin super unzufrieden. Gerne würde ich berichten, dass die Woche glatt durchlief, es war von Anfang an leider der Wurm drin.


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Blog18/19/20 2017

Der Countdownzähler auf der Startseite tickt unaufhörlich runter. Verschiedenste Gefühle machen sich dabei breit. Vorfreude das es bald losgeht. Zweifel ob ich ausreichend trainiert bin oder ob ich zu früh den Peak erreiche. War doch in der Vergangenheit oft der Peak jetzt Anfang Juni zu erreichen für TourTransalp, Peakbreak oder Radmarathons.

Die Woche hat auch eines wieder gezeigt - der Körper funktioniert nicht nach Plan und der Kopf schon zweimal nicht. 40-45 h pro Woche Arbeit und halb soviel Trainingsstunden on top kann klappen, aber eben nicht immer. Grundsätzlich wollte ich die Umfänge diese Woche reduzieren und dafür lieber etwas Intensitäten in den Ablauf bauen.

So hatte ich mir ein Abendrennen als Kriterium und einen schweren 10 km Lauf ausgesucht. Doch zuerst ging es Dienstag nach zweiwöchiger Schwimmabstinenz wieder ins Nass. Ich hab hier den Ball flach gehalten, da ich leider immer noch nicht beschwerdefrei bin. Es fühlte sich auch eher nach erstem Mal schwimmen an. Aus Bleiente wurde Senkblei. Die permanent an mir vorüberziehenden anderen Schwimmer brachten meinen Gemütszustand auf den Tiefpunkt.

Ich hab derzeit keine Ahnung wie ich das in der Ostsee überleben will. Da half es auch nur wenig, dass Triathlonprofi Michael Göhner spontan mit Sailfish ein Neotestschwimmen angeboten hat. Ich habe zwar einen Neo, wollte trotzdem mal schauen was es da so gibt und probierte 2 Anzüge. Michael hat mir dann noch ein paar Tips mit auf den Weg gegeben.

Wir kennen uns seit einigen Jahren flüchtig, als ich noch bei Lightweight arbeitete und wir ihn ausstatteten. Netter Kerl, drücke ihm die Daumen das er nach zweijähriger Verletzungspause nochmals auf der Langdistanz angreifen kann. Mittwoch war ich geschäftlich am Hochrhein unterwegs und bin dann das Abendrennen in Bad Säckingen gefahren. Das ganze ist ein Trainingsrennen das als Kriterium gefahren wird. Es gewinnt nicht der, der als erster über den Zielstrich fährt, sondern wer bei den Wertungen unterwegs die meisten Punkte ergattert. 50 km auf einer 1 km Runde - Drehwurm inklusive.

Das Rennen ist für alle offen, so tummeln sich Lizenzfahrer aus allen Klassen, Jedermänner, manchmal gar MTB-Profis und sogar Triathleten aus dem Nationalkader wurden dort schon gesichtet. Nach kurzem Aufwärmen ging's los. Die ersten 3 Runden war gleich mal Alarm. Aufgereiht wie auf einer Perlenschnur, zeigt hohes Tempo, wurde gebolzt was ging. Dann kam wieder Ruhe rein bis die nächsten Attacken kurz vor der Wertungsrunde vorgetragen wurden. Ich hielt mich wacker im Feld, wurde aber mal schön angeraunzt, als ich vor den Kurven wieder leicht die Bremse betätigte - Mensch Junge, lass laufen.

Mit zunehmender Renndauer besserte sich das Kurvenfahren, ich traute mir mehr zu und verlor vielleicht noch 1 m statt vorher 5. In Runde 42 habe ich es dann auch mit einer Attacke probiert. Erst kam ich auch weg, einige andere Fahrer sprangen hinterher, aber keiner wollte mit dem anderen Arbeiten, so dass uns das Feld schnell wieder kassierte.

Am Ende stand eine schnelle Tempoeinheit mit 43,5 km/h im Trainingstagebuch. Samstag wollte ich nochmals einen Zehner laufen. In Dusslingen bei Tübingen war ich vor 5 Jahren bereits auf der 5 km siegreich. Auch dieses Mal sollte es ein gutes Pflaster für mich sein. 10,3 km mit ordentlich Höhenmeter und tropischen Bedingungen.

Es war unglaublich schwül und der Himmel schwarz, sodass jederzeit ein Gewitter losgehen konnte. Ich bin verhalten los und steigerte am ersten Anstieg kontinuierlich das Tempo. Bergab habe ich mir immer wieder gesagt, langer Schritt. Es lief echt ordentlich. Bis km 7 lag ich an Position 8. Dann kam der erste Läufer von hinten. Einige sollten noch folgen, obwohl ich mein Tempo halten konnte. Die hatten dann wohl die größeren Kraftreserven. Mit einer Zeit von 40:28 und einem 12. Gesamtplatz bin ich superzufrieden.

 

Mittags hatte ich mich noch riesig für meinen Coach Julian gefreut, der bei der Challenge Samorin einen hervorragenden 8. Platz hinter Kienle, Sanders und Konsorten belegte. Nun werden wir uns Zusammensetzen und die heisse Phase für den Ostseeman einläuten.

 

Ich wünsche euch noch tolle Pfingsten, lasst es euch gut gehen - der Alex


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Blog 16/2017

So langsam zählt der Countdown bis zum Start am 6.8. runter. Und ich habe gerade psychisch eine kleine Krise. Schaff ich das alles, ist meine Vorbereitung die Richtige? Passt die Ernährung, die Erholung? War es ein Fehler keinen Marathon in der Vorbereitung zu laufen? Fragen über Fragen, die sich in meinem Kopf drehen. Wie ist das bei euch liebe Leser, insbesondere bei denen die ebenfalls ihre Langdistanzpremiere beim Ostseeman feiern? Das würde mich schonmal interessieren.


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