Blog 5 - Kai

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Darf ein Trainingsplan mich „knechten“? Gute Frage …

 

Moin Leude, liebe Athleten

Was für ein Herbst!

 

Mal ehrlich … Kein Wunder, dass alle mit dem Trend gehen und den Rollentrainer und das Laufband im Studio „a la Sanders“ bevorzugen. Der Boden ist aufgeweicht, die Wege an den Äckern weisen durch „Treckerspuren“ tiefe Furchen auf, und wir in den Schuhen oder auf dem Rad natürlich voll da durch. Klar könnte man besser auf Asphalt laufen, aber das zerrt auch mehr an unseren Knochen. Manchmal macht das Cruisen bei Matsch, Regen, Wind und Wetter doch auch richtig Spaß, oder?  Ich bevorzuge vor der Rolle immer noch die frische Luft und die Natur! Allerdings muss ich schon sagen, dass ich durch die letzten Jahre auf Mallorca bei Sonne, Sonne, Sonne sehr verwöhnt worden bin, lach.

 

Ich versuche in den kommenden Monaten meinen Trainingsplan somit flexibel zu halten und die Trainingseinheiten dem täglichen Wetter anzupassen. (Dabei muss man allerdings die Folge der Kerneinheit zur Regenerationseinheit beachten und ggf. im Plan anpassen.)

In der jetzigen PREP-Phase geht es ja noch, somit erst den Blick auf die Wetter-App, und dann raus ins Training. Nach Weihnachten hält dann die gefestigte Struktur einher! So hoffe ich auf einen schönen und trockenen Winter.

Mein Training ist nun, wie ja schon mehrfach erwähnt, spürbar angelaufen und meine „Zipperleins“ melden sich auch bereits wieder zurück. Ich kann Euch garantieren, dass es mit zunehmendem Alter nicht besser wird! Aber … Drauf gepfiffen … dann muss ich halt eine Stabi-/ und eine Yoga-Einheit mehr machen und dafür ggf. einmal weniger laufen! So is´ datt halt im Alter … aber „das Turnen“ ist auch sehr angenehm! Und das feuchtkalte Wetter wird mit einem Saunabesuch aus den „alten, müden“ Knochen herausgeholt. Wer keine Sauna hat, dem empfehle ich einfach ein Wechselbad zu nehmen. Hilft mir sehr …

Kleiner Tipp für die 45+-Riege: Bitte den Umfang bei Saisoneinstieg nicht zu schnell steigern und somit ggf. überziehen. Und die Ruhetage ernst nehmen! Das schützt vor Verletzung und Überlastung. Die Fachleute sagen: „stärker wird man erst am Ruhetag?!“

 

Wie im letzten Blog angekündigt, möchte ich Euch gern noch mein Material vorstellen.

Ich habe mich zu Beginn dieses Jahres mit einem Radwechsel und dem Kauf eines BMC belohnt. So wechselte ich von meinem in die Jahre gekommenen Cervélo P2C auf die BMC Time-Machine 02.

Jeder Wechsel bedarf der Gewöhnung, und so brauchte ich bummelige 1000 km bis wir endlich eine Einheit wurden. Das zeigte sich in den Rad-Splits des IM Frankfurt und danach mit der Hammerzeit bei der Challenge Mallorca.

                                                               

Geschwommen wird in einem Orca Sonar, und gelaufen werden -zig Paar verschiedene Schuhe,

damit ich meine Fußmuskulatur wachhalte.  Den Rat unterschiedliche Schuhstrukturen/ -aufbauten zu laufen, bekam ich von einem erfahrenen Biomechaniker und im Moment läuft es. Meine Fuß- und Hüftschmerzen sind glücklicherweise weg.

Deshalb wechsele ich fast bei jedem Lauf die Schuhe zwischen Lightweight und Lightweight Trainer, von Marke X auf Y und Z, hin und her und wieder zurück. Meine Favoriten sind allerdings zur Zeit der Adidas Energy Boost und der Altra Torin 5.0, die in der „Km-Fresser“ und PREP-Phase gute Dienste leisten. Im Moment kommt es ja nicht auf die Pace an  (Anmerkung des Bloggers: Keiner der angegebenen Hersteller sponsern mich! Falls die Verantwortlichen der Marketing-Abteilungen von Adidas, Altra, BMC oder ORCA das lesen– bitte keine Scheu; über eine Unterstützung und ein Update in 2018 würde ich mich sehr freuen)

 

Beim Wettkampfanzug gehe ich mit dem Trend und trage bei kurzen Distanzen meinen Ligaeinteiler und bei Langdistanzen meinen Einteiler mit Arm.  Vor jedem Rennen entscheide ich dann kurzfristig, temperaturabhängig, ob ich einen der Einteiler oder besser einen Zweiteiler trage. So bleibt es auch im kommenden Jahr.

 

Bei der Nahrungsergänzung schwöre ich auf meinen Sponsor SPONSER sportfood4you. Auch geeignet für Sportler mit Gluten- oder Laktose-Intoleranz!

 

Mit diesen Neuigkeiten und dem Trainingsrückblick der letzten 2 Wochen wünsche ich Euch einen schönen 1. Advent. Vielleicht habt Ihr ja Lust mitzuteilen, was Ihr so trainiert. Wenn ja, postet es doch einfach in meinem Account, oder in dem des OstseeMan. Über Feedback freue nicht nur ich mich, sondern auch unser OstseeMan OrgaTeam. Und wenn es euch gefallen hat, gebt mir ein LIKE.

 

Bis zum nächsten #Blog 6 schicke ich Euch

 

Herzliche Grüße, bleibt frisch!

Bis demnächst

Train hard, stay smart

 

Euer Kai

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich heiße Kai Uwe Schlichting , bin 55 Jahre , verheiratet, 3 Söhne und 5 süße Enkelkinder und wohne in Reppenstedt bei Lüneburg

 

Neben meiner Familie ist meine 2. Leidenschaft natürlich der Triathlon , der auch fest zu meinem täglichen Trainings- und Tagesablauf gehört. Als Pensionär verbringe ich das Frühjahr meist als Gruppenleiter Radsportreisen auf der schönen Insel Mallorca und die dortige Zeit dann guidend mit Gleichgesinnten auf dem Rad , auf den Füßen und im Wasser.

 

2018 wird nun mein 6. Start beim OstseeMan ! (2x Staffel u 3x Einzelstart)  ,  und meine 17. LD. Und da ich die Veranstaltung einfach super finde, muss es , obwohl ich bereits 4 Wochen vorher beim Ironman in Frankfurt starte, trotzdem unbedingt wieder mal der OstseeMan sein.

Mein Ziel 2018 : 3 LD in max. 12 Wochen ( d.h. Frankfurt, Glücksburg, ?) und alle in ... lässt euch überraschen ????

 

Trainiert werde ich seit 2015 von Ute Mückel , und der Verein meines "Vertrauens" ist das Triathlon Team Lüneburg . Also, liebe Leser , lasst euch überraschen von schönen Stories , an verschiedenen Orten , mit tollen Fotos.