Blog 25/2017

Blog-25/2017

Puh, noch 4 Wochen. Langsam gehen mir die Themen aus. Zuerst möchte ich aber allen Finishern beim kleinen Bruder gestern Glückwünsche aussprechen. Sah toll aus, was man so im Netz gesehen hat, Wetter hat ja wohl gepasst. Da hoffe ich doch stark, dass Petrus es mit uns am 6.8. auch gut meint.

 

Die letzten Tage und auch die kommenden, sind bei uns sehr gewitterlastig. Es war heiß und dämpfig übers Wochenende. Wie zu erwarten, konnte ich nicht voll abrufen die Woche. Es war wieder ein permanentes Springen zwischen Arbeit, Familie und Training. Gottseidank ist die OP gut verlaufen, somit eine Sorge weniger. Danke fürs Daumen drücken, die Patientin ist auf dem Wege der Besserung.

 

Samstag bin ich nochmals die lange Schwarzwaldrunde gefahren, die ich schon vor 3 Wochen geradelt bin. Ich wollte schauen, wo ich stehe und etwas im GA2 am Berg für die Kraftausdauer tun. Schon nach dem Aufstehen hatte ich kein gutes Gefühl in den Beinen. Leichter Muskelkater von der Laufeinheit am Donnerstag ließ dann auch keinen vernünftigen Druck zu. Dazu das schwülheisse Wetter. Mehr schlecht als Recht, quälte ich mich über die 3000 hm. In der Abfahrt von der Kaltenbronner Wand wartete dann mein Trainer auf mich, der dann einen guten Teil des Rückwegs von vorne gefahren ist - Tempo 50 war hier mit Rückenwind angesagt. Gewitter haben wir dann auch noch mitgenommen und nach zwischenzeitlichem Getränkestop schaffte ich es auf der letzten Rille heim. Nach der Dusche habe ich dann erstmal eine Stunde Mittagsschlaf halten müssen - so schnitzelfertig war ich. Aber auch dankbar, das ich einen Windschattenspender hatte.

 

Gestern war dann das erste Mal 30 km Lauf angesagt. Heidenrespekt, bin ich so noch nie im Training gelaufen. Plan war 3x Hausrunde, die genau 10 km hat. Auf den ersten 10 hatte ich auch wieder Probleme. Es war wolkenbedeckt und schwül. Erst als die Sonne rauskam wurde es erträglich. Bei km 10&20 wurde ich von der Kleinen mit Wasser versorgt und es lief richtig gut. Da ich jedes Mal am Griechen des Dorfes vorbeikam, ebenso wie am Dorffest, roch es überall nach essen. Wie gerne hätte ich mich in dem Moment hingesetzt und erstmal ein kühles Bier getrunken und was anständiges gefuttert. Apropos futtern, ich komm kaum noch hinterher Kalorien zu laden, es passt bald keine Hose mehr. So weit so gut. Am Ende dachte ich, cool war doch nicht so schwer, die restlichen 12 km lässt du dich vom Publikum tragen.

 

Der Rest des Tages war dann dem Zuschauen anderer Sportler gewidmet. Frankfurt, Roth, Damp und natürlich Tour de France. Junge, Junge, die Etappe hatte es in sich. Viele Fahrer schwer gestürzt, einige aus dem Zeitlimits raus. Den Ruhetag haben die sich verdient, ich aber auch.

 

Wobei ganz ruhig ist er nicht. Musste ich heute morgen mit dem neuen Auto in die Werkstatt und bin mit dem Rad heim. Später in umgekehrter Reihenfolge. Dann heisst es noch Reifen kleben und Rad putzen, Samstag ist Ligafinale in Schluchsee. Hab mir sagen lassen, das sei noch schwerer als die bisherigen Strecken.

 

So Leute, Endspurt, 2 Wochen noch Vollgas, dann geht's Tapern los. Viel Erfolg, euer Alex

 

 

 

 

 

Hallo liebe Ostseeman Community,

 

mein Name ist Alexander Gajo, 40 Jahre alt und ich blogge für Euch meine Vorbereitung zu meiner Langdistanzpremiere beim Ostseeman 2017.

 

Triathlon betreibe ich erst seit 2012, bisher einige Sprint-, Olympische- und Mitteldistanzen. Zuvor habe ich schon intensiv Radrennsport betrieben und bin Lizenzrennen, mehrmals Tourtransalp und diverse Radmarathons gefahren. Ich lebe am Rande des Schwarzwaldes in Nagold, bin in der Radbranche tätig und bin über einen Trainingskollegen auf den Ostseeman aufmerksam geworden. Er hat mir wärmstens nahelegt hier meine Langdistanzpremiere zu feiern, da sowohl Strecke als auch die familiäre Atmosphäre vom Feinsten sind. Was ich in meiner Vorbereitung erlebe und wie es dazu kam Triathlet zu werden, was mich antreibt, erfahrt Ihr liebe Leser in meinem Blog zum Ostseeman 2017. Ich freue mich darauf.