Blog 13/2017

Blog-13/2017

Unspektakulär aber anstrengend gestaltete sich die Osterwoche. Stand doch der erste Plan von meinem Profikollegen zum abarbeiten an.

 

Vom erdachten 5-2-2 sind wir abgerückt auf 4-4-3 (Rad-Laufen-Schwimmen), ergänzt durch 2 Athletikeinheiten. So komme ich auf rund 230 km Rad, 44 km laufen und 7,5 km schwimmen oder anders ausgedrückt knapp 17 h Belastung.

 

Alles lief soweit am Schnürchen, nur heute konnte ich die Vorgaben nicht ganz erfüllen. Müde war ich und wie sich jetzt in der Nachbesprechung rausstellte, hatte sich der Fehlerteufel eingeschlichen und statt der 4 Stand eine 3 bei der Minutenangabe der heutigen Laufeinheit. Sprich 3:25 statt 4:25 für 3 km. Ich dachte mir, der will mir aber richtig einschenken. Vielleicht war es ganz gut, dass ich schon so schwere Beine hatte. Unterm Strich bin ich dann eher die 4:25 gelaufen. Die Radeinheit am Mittag habe ich dann zusammengestrichen, bin quasi nur noch die Beine ausfahren gegangen. Der Ruhetag morgen also verdient. Da das Wetter eher eklig wird habe ich keinerlei Probleme auf der Couch rumzulümmeln.

 

In zwei Wochen startet die Baden-württembergische Seniorenliga in Backnang. Da mein Sportjahr nicht ausschließlich aus dem Ostseeman besteht, haben wir bereits Koppelläufe ins Programm genommen. Ebenso haben wir in allen 3 Disziplinen kurze, harte Intervalle eingebaut um die Grundgeschwindigkeit zu festigen oder auszubauen. Ich weiß, viele Langdistanzler Schütteln da den Kopf, so nach dem Motto, hab ich noch nie gebraucht. Wir gehen da mit einem anderen Ansatz an die Vorbereitung. Nach dem 6.8. wissen wir, ob die Theorie funktioniert. Ich hoffe das Wetter spielt dann mit, auch wenn bei einem Sprintformat die Belastung sich kurz gestaltet. Da ich da ja auch Rookie bin und mich selbst schlecht einschätzen kann, vor allem im schwimmen, hoffe ich auf einen guten Start in die Triathlonsaison. Nervös wie Sau bin ich jedenfalls schonmal.

 

Heute habe ich mich auch das erste Mal mit dem Thema Unterkunft beschäftigt. Als Selbstversorger liegt eine Ferienunterkunft nah. Vielleicht liest ein Vermieter mit und hat was zu einem bezahlbaren Preis frei. Dann gerne melde. :-)  Die Bilder die ich von Glücksburg gesehen, steigern die Vorfreude, da bleibe ich gerne ein paar Tage länger und genieße die Zeit, Land, Leute und die Küche, bevor es dann die knapp 900 km wieder heimgeht.

 

Bleibt stark die Woche bei dem schlechten Wetter, trainiert gut, Alex

 

 

 

 

 

Hallo liebe Ostseeman Community,

 

mein Name ist Alexander Gajo, 40 Jahre alt und ich blogge für Euch meine Vorbereitung zu meiner Langdistanzpremiere beim Ostseeman 2017.

 

Triathlon betreibe ich erst seit 2012, bisher einige Sprint-, Olympische- und Mitteldistanzen. Zuvor habe ich schon intensiv Radrennsport betrieben und bin Lizenzrennen, mehrmals Tourtransalp und diverse Radmarathons gefahren. Ich lebe am Rande des Schwarzwaldes in Nagold, bin in der Radbranche tätig und bin über einen Trainingskollegen auf den Ostseeman aufmerksam geworden. Er hat mir wärmstens nahelegt hier meine Langdistanzpremiere zu feiern, da sowohl Strecke als auch die familiäre Atmosphäre vom Feinsten sind. Was ich in meiner Vorbereitung erlebe und wie es dazu kam Triathlet zu werden, was mich antreibt, erfahrt Ihr liebe Leser in meinem Blog zum Ostseeman 2017. Ich freue mich darauf.