Blog 04/2017

Blog-04/2017

Heute kurz und knackig von unterwegs. Bin gerade nach 8,5 h Bahn und Fernbus in meinem Hotel in Erfurt angekommen. Schnell noch ne Penne Arrabiate garniert mit 2 Hefe hell, da sollte ich doch gut schlafen können.

 

Die Woche war fast rund. Montag und Dienstag konnte ich wie geplant zwischen 3 und 4 h auf dem Rad verbringen, dazu noch je 1 Schwimm- und Laufeinheit. Zwischendurch immer mal eine Kaffeepause einlegen, das ist für mich beim Wintertraining einfach wichtig für die Psyche. Wobei ich Kuchen, süße Stückle etc. inzwischen weglasse. Da war doch was, wie trainiere ich optimal meinen Fettstoffwechsel? Wenn ich sehe wie sich einige meiner Trainingsgruppe unterwegs laben... naja muss jeder selber wissen.

 

Generell versuche ich auch in den Grundlageneinheiten ein wenig Abwechslung reinzubringen. Das können Sprints sitzend oder stehend unter Maximalkrafteinsatz sein, Trittfrequenzpyramiden oder alle halbe Stunde für 30 sek eine Trittfrequenz von 130. Die Muskulatur muss unterschiedlich angesprochen werden, braucht permanent neue Reize. Ich habe damit gute Erfahrung gemacht. Ebenso mit entleerten Kohlenhydratspeichern. D.h. z.B. Freitag Abend eine HIIT Einheit mit 4x4 min im sogenannten Entwicklungsbereich. Danach nur Fett und Eiweiß. Am Samstag morgen zum Frühstück Rührei oder Quark und dann 3 h im oberen Grundlagenbereich 1. Da lässt sich mit wenig Aufwand ein sehr gutes Ergebnis erzielen.

 

Ab Mittwoch fiel die Temperatur wieder auf den Gefrierpunkt. Da Ruhetag angesagt war, musste ich diverse Termine wahrnehmen. U.a. Wohnungsbesichtigung, Autohaus und gleich um 8 Physio. Wir haben massiv, nachdem wir Montag begannen, die Muskulatur im Hüft und Oberschenkelbereich bearbeitet. Bei dem einen oder anderen Triggerpunkt bin ich fast von der Liege gesprungen, Junge, Junge. Aber klar, durch den Sturz versucht der Körper die Stelle zu schützen auf die ich gescheppert bin und sei es, in dem die Muskulatur rundum dicht macht.

 

Donnerstag war es immer noch lausig, 4 h draußen? Nö, ohne mich. Hab dann wieder mit Intervallen auf der Rolle den Körper durchgeblasen und bin abends zum Schwimmtraining. Leider waren wieder ein paar Fregatten im Wasser. Ok ich gebs zu, ich bin manchmal gehässig. Aber der Typus ist immer gleich, Mitte 50, deutlich zuviele Kilos und Haarspray drauf, dass alles zu spät ist, wird nebeneinander geschwommen und geschnattert, die Bahn blockiert und böse geschaut wenn der junge, sportliche Mann evtl. spritzt. Ihr kennt das oder?

 

Freitag wachte ich mit leichten Halskratzen auf und legte spontan noch einen Ruhetag ein. Zuviel ging mir durch den Kopf. Je älter ich werde, desto eher gönne ich mir Ruhe. Das zahlte sich Samstag aus, als ich bei tollem Wetter nochmals 4 h knattern konnte. Ich merke langsam wie der Druck auf dem Huf langsam wieder kommt. Etwas machte mein Rad Krawall, wird eine neue Kette mal fällig, aber Beine fühlten sich super an, dazu die Sonne auf der Haut. Nächste Woche sind frühlingshafte Temperaturen angesagt, aber ich starte ja meinen neuen Job. Ich hab mir zumindest hier in Erfurt die Schwimmhalle ausgekuckt und Laufsachen hab ich auch dabei. Nur keine Müdigkeit vorschütze.

 

Trainiert gut - habe die Ehre Alex

 

 

 

 

 

Hallo liebe Ostseeman Community,

 

mein Name ist Alexander Gajo, 40 Jahre alt und ich blogge für Euch meine Vorbereitung zu meiner Langdistanzpremiere beim Ostseeman 2017.

 

Triathlon betreibe ich erst seit 2012, bisher einige Sprint-, Olympische- und Mitteldistanzen. Zuvor habe ich schon intensiv Radrennsport betrieben und bin Lizenzrennen, mehrmals Tourtransalp und diverse Radmarathons gefahren. Ich lebe am Rande des Schwarzwaldes in Nagold, bin in der Radbranche tätig und bin über einen Trainingskollegen auf den Ostseeman aufmerksam geworden. Er hat mir wärmstens nahelegt hier meine Langdistanzpremiere zu feiern, da sowohl Strecke als auch die familiäre Atmosphäre vom Feinsten sind. Was ich in meiner Vorbereitung erlebe und wie es dazu kam Triathlet zu werden, was mich antreibt, erfahrt Ihr liebe Leser in meinem Blog zum Ostseeman 2017. Ich freue mich darauf.