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OstseeMan Blog |
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Name: Dr. Harald Funk
Jahrgang: 1968
Beruf: Arzt
Familienstand: verheiratet mit Heike Funk, drei Kinder (1997, 2000, 2002)
Verein: SG Katek Grassau
Erfolge (Auszug aus der Vita): 2011 Rang 13 Ironman Wales (1. AK 40) 2011 Deutscher Meister Mitteldistanz AK 40 (Gesamt 10.) 2011 Deutsche Mannschaftsmeister Wintertriathlon 2010 Rang 13 Challenge 70.3 Walchsee/1. AK 40 2010 Rang 13 Ironman Regensburg/1. AK 40 2010 Ironman 70.3 St. Pölten Rang 19/1. AK 40 2009 Rang 5 AK 40 Ironman Frankfurt 2003 Rang 9 beim Challenge Roth 8:44h 1996 Teilnahme am Ironman Hawaii
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Name: Heike Funk
Jahrgang: 1968
Beruf: Lehrerin für Grundschulen
Familienstand: verheiratet mit Dr. Harald Funk, drei Kinder (1997, 2000, 2002)
Verein: SG Katek Grassau
Erfolge (Auszug aus der Vita): 2011 Rang 12 Ironman Wales (3. AK 40) 2011 Deutsche Meisterin Mitteldistanz AK 40 (Gesamt 6.) 2011 Deutsche Vizemeisterin Wintertriathlon 2010 Rang 10 Pro Ironman Regensburg 2008 Rang 2 Ironman UK 2004 Rang 4 Challenge Roth 2003 Rang 2 Challenge Roth 9:28h 2002 Deutsche Meisterin über die Langdistanz 1994 und 1996 Teilnahme Ironman Hawaii |
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| Es geht auch so…. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mo. 14.05.12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Jetzt sind schon zwei Wochen vergangen, seit ich mir den kleinen Finger
an der Basis mehrfach gebrochen habe. Seitdem höre ich nur immer, dass ein
Bruch an der Basis (sehr gelenknah) eine langwierige Geschichte ist. Nun
denn ! 4 Wochen absolute Stillhaltung in der Gipsschiene, danach darf die
Schiene eine Woche lang ab und an mal abgenommen werden, um den Finger zu
bewegen. Okay ! Somit habe ich den Zeitpunkt des Sturzes nicht unbedingt
perfekt gewählt. Genau zum Saisonbeginn ! Also galt es nach der Operation einige Tage absolute Sportruhe einzubauen. Nach 4 Tagen fing ich aber an, das Joggen auszutesten. Lief ! Zumindest kürzere Strecken. Ergometer, lief ! Ventilator lief auf höchster Stufe ! Schwimmen ging eben dann mal nicht. Egal ! Alles kann man ja nicht haben J Als ich letzte Woche mein Wettkampfradel wieder einmal aus der Garage holte, bemerkte ich, dass der Lenker bei meinem Sturz leider zur Bruch gegangen war. Der schöne Easton Attack L Kaputt L Da ich die Saison schon nicht mit dem Hilpoltsteiner Duathlon beginnen konnte, wollte ich meinen geplanten Triathlon über die Olympische Distanz nicht auch noch stornieren. Am Samstag fanden also die Bayerischen Meisterschaften der Jugend und Junioren (Bayerische Meisterschaften Schüler A bis Junioren) in Weiden statt. Nicht gerade in unserer Gegend. 300 km entfernt. Wenn wir solche Strecken fahren, dann will auch immer jedes Familienmitglied starten J Nun kommt mein heißgeliebter, allerbester Göttergatte ins Spiel J Nachdem ja allgemein bekannt ist, dass zu einem Triathlon nun mal Schwimmen gehört, versuchte ich im Donnerstag einfach mit eingetapter Kunstoff-Gipsschiene zu schwimmen. Fehlanzeige ! Ging gar nicht. Ich kam überhaupt nicht vorwärts und es tat weh ! Klar ! Wasserwiderstand lässt grüßen ! Harald orderte mich kurzerhand am Freitag in die Klinik. Er wollte eine andere, weitaus festere Schien basteln. Gesagt, getan ! Am Vorabend des Wettkampfes gipste er mir den kleinen Finger, samt Ringfinger ein und stabilisierte den Gips um das Handgelenk herum. J Ganz einfach, also ! Nicht gerade bequem, aber es saß und wackelte nicht J In Weiden angekommen, mussten wir leider erfahren, dass für unsere zwei Jüngsten mal wieder das Schwimmen, aufgrund zu niedriger Außentemperatur, abgesagt worden war und stattdessen ein Duathlon stattfinden sollte. Anna-Marie, unsere wirklich gute Schwimmerin, tobte J Aber, was soll man machen ? Unseren Jüngsten ist das alles immer ziemlich egal und er kämpfte sich mal wieder tapfer über die Strecken 500m L – 2,5 km R – 400m L und finishte in seiner Altersklasse als 8. Anna-Marie, Schülerin A (1,5 L – 11 km R – 2,5 km L), schaffte sogar einen hervorragenden 5. Platz und Frederic wurde Bayerischer Meister in der Jugend B (400 m S – 11km R – 2,5 km L). Wir sind mächtig stolz auf unsere Kids J Nun waren Harald und ich an der Reihe. Bis unsere Räder fertig waren und auch sonstige Vorbereitungen für den Wettkampf abgeschlossen waren, checkten wir mal wieder seeeeehr spät in die Wechselzone ein. Harald, noch später als ich beim Einchecken, musste schon mit einem Kampfrichter diskutieren. Nicht gut ! Die Kinder hätten ja schon zu spät eingecheckt. Ja, komisch, wenn man ein halbe Stunde in der Schlange stehen muss, um die Abrolllänge kontrollieren zu lassen, Und ich dachte immer, Beamte arbeiten langsam J J Immerhin hatte er Harald dann noch als Zuschauer , während der Schülerwettkämpfe, eine Diskussion mit dem Selbigen, da Harald an einer Stelle Bilder schoss, an der man es angeblich nicht durfte. Hmm ! Nicht gut !...... Ich testete schnell in einem Einschwimmbecken das Schwimmen mit Gipshand aus. Hielt ! War ein komisches Gefühl, aber ich würde den ersten Teil des Wettkampfes beenden. Da war ich sicher ! Harald stieg trotzdem fast 2 Minuten vor mir aus dem Wasser. Das hatten wir noch nie J Egal J Ich war froh, dass ich 1500 m durchschwimmen konnte und freute mich auf das Radfahren und Laufen. Beim Radfahren waren 8 Runden zu absolvieren, also insgesamt 44,9 km mit 16 Wendepunkten ! Den Lenker meines alten Wettkampfrades (das nun mal wieder herhalten musste) konnte ich zwar nicht so gut greifen, aber die Wendepunkte musste ich einfach vorsichtig anfahren. Es lief ! Ich machte Druck und führte seit dem Schwimmen das Damenfeld an. Harald kam mir immer wieder entgegen, auf den Weg an die Spitze….bis er plötzlich mit seiner neuen Bekanntschaft, dem Kampfrichter, am Straßenrand stand. Harald hatte nach dem Ausfahren eines Wendepunktes einen überrundeten Athleten überholt, was er nicht hätte tun dürfen. Sofortige Disqualifikation! Jaha ! So ein Grattler ! J Nach den Wendepunkten haben alle Athleten sofort zum Überholen begonnen. Ich bin laufend in der Mitte der Straße gefahren, da bei dieser 5,5 km langen Runde, ab der dritten Runde laufend Athleten zu überholen waren ! Nun ja ! Einen trifft es immer ! Das war nicht Haralds Tag !... vor allem, wenn man Leuten begegnet, die einfach so völlig spaßfrei leben. J Ich führe also und…..steige aber als dritte Frau vom Rad ! Die acht Runden musste jeder Athlet selbst zählen. Kontrollen wurden nur händisch gemacht und irgendwann waren die beiden Rundenzähler einfach überfordert ! Damit ich sicher sein konnte, auch 8 Runden gefahren zu sein, schaute ich nach einer Runde auf mein GPS. 5,5 km ! Also sollten am Ende 44 km auf dem Tacho stehen ! Klar ! Aber die meisten haben keinen Tacho, oder können nicht bis 8 zählen, oder ….am Ende stieg die Hälfte der Teilnehmer nach 7 Runden vom Rad. Immerhin hatten sie ja 40 km auf dem Tacho stehen. Und bei einer Kurzdistanz hat man 40 km zu fahren. So wurde nach dem Rennen argumentiert. Nur stand in der Ausschreibung eben, dass 8 Runden zu fahren seien. J Ist schwer ! Klar ! Ein 8 Rundenkurs ist einfach ohne Chip am Fuß nicht kontrollierbar. Das Chaos war vorprogrammiert. Ich konnte zwar eine der vor mir vom Rad gestiegenen Frauen noch beim Laufen einholen, aber die erste nicht mehr. Die Beine waren beim Laufen nicht perfekt. Bei den Frauen, sowie bei den Männern wurden diejenigen, mit zu schnellen Radzeiten, von den Top 5 disqualifiziert. Beim Rest des Feldes konnte man es nicht mehr nachvollziehen. Die Ergebnisliste kann man also in die Tonne stampfen. Sicher sind der erste Mann und ich als Siegerin bei den Frauen. Aber die weiteren Platzierungen sind mit Vorsicht zu genießen. Außerdem fehlen sogar Athleten komplett in der Liste. Guter Trainingswettkampf. Der Finger hat gehalten J Den Rotwein, die Siegesprämie, habe ich mit nach Hause genommen. J In 4 Wochen steht die Mitteldistanz in Ingolstadt an. So, jetzt wird gegrillt ! Hunger ! Ich wünsche euch viel Erfolg bei den anstehenden Wettkämpfen ! Heike |
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| Zu blöd | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mi. 02.05.12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Jetzt sitz ich da, es ist das schönste Wetter und ich kann nicht
schwimmen, laufen oder radeln gehen, geschweige denn putzen, aufräumen,
Autofahren o.ä. Zu blöd ! Nach unserem Familienwochenende in einem Spitzenhotel mit 15m Pool, Fitnessraum, Wellnessbereich, leckerem und vor allem viel Essen sollte in meiner Schule am Montag ganz normal der Unterricht stattfinden. Unsere beiden ältesten Kinder hatten frei. Wie immer fuhr ich um kurz nach 7 Uhr mit dem Rad los. Da ich am Dienstag in Hilpoltstein beim Duathlon mitmachen wollte, montierte Harald mir gleich die Wettkampflaufräder zum Testen. Wollte ja wissen, ob die Luft im Reifen hält. Immerhin lagen die Laufräder den Winter über in der Garage. Ich kam genau 150 Meter weit, bis zu unserer Rechts vor Links Kreuzung, an der uns grundsätzlich die Vorfahrt genommen wird. Eigentlich bremste ich nur kurz, als ich ein Auto von links kommend sah. Ich war nicht schnell unterwegs. Aber, anscheinend bremste ich zu heftig. Samt Rad schaffte ich einen Purzelbaum vorwärts. Zu blöd ! Weiter nichts passiert. Nur, mein kleiner Finger an der linken Hand hatte die Form eines Z. Einige Schürfwunden an Kinn und rechter Hand. Nicht normal, der Finger, dachte ich. Wieder aufs Rad, zurück zu Harald, der den Finger schneller wieder einrenkte, als ich schauen konnte. Nur leider geschah das Einrenken mit Knirschgeräuschen. So ging es in die Klinik. Der kleine Finger ist mehrmals gebrochen. Ich wurde im Laufe des Vormittags für den OP fertig gemacht. Der Finger wurde mit einigen Schrauben versehen. Im OP wurde viel Aufhebens gemacht. Das nur wegen eines kleinen Fingers ! J Der Handchirurg orderte Bohrer, Gewindeschneider, Schrauben, Draht. …keine Angst, mein Arm war taub J Solche Gespräche habe ich doch schon einmal bei Harald gehört, als er ein neues Ausfallende an einem Rad anbrachte J Als die Schrauben saßen, bekam ich eine Schiene und einen dicken Verband und abends war ich auch schon wieder daheim. Zu blöd ! So muss ich meinen Saisonauftakt wohl noch einmal verschieben. Gott sei Dank ist der Ostseeman erst am 5. August ! Somit starteten gestern bei der Traditionsveranstaltung in Hilpoltstein, bei den Bayerischen Duathlon-Meisterschaften (Schüler A bis Jugend A) nur unsere 3 Kinder. Marci und Anna schlugen sich tapfer in den starken Teilnehmerfeldern und erreichten Rang 5 und 7 in ihren Altersklassen. Bis zur AK Schüler A war Mountainbike vorgeschrieben. Die beiden absolvierten die Distanzen 1km Laufen – 4km Mountainbike – 400 m Laufen. Frederic, Jugend B, durfte schon mit dem Rennrad auf die Strecke. Seine Startgruppe bestand aus den Jugend B und Jugend A Startern und Starterinnen. Nach 500 m noch auf Gesamtrang 5 liegend, gab er Gas und beendete die erste 2km lange Laufrunde kurz vor einem Jugend A Athleten (dieser musste jedoch noch eine kleine Runde laufen) und mit 40 sek. Vorsprung auf die direkte Konkurrenz. Auf der 10km langen Radstrecke baute Frederic seinen Vorsprung auf 1min50 aus. So konnte er den letzten Kilometer zu Fuß schon als Sieger genießen. J Nun wünsche ich euch eine unfallfreie Woche ! Bis dann Heike |
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| Erholung, Straßenlauf und Evaluation | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mo. 23.04.12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wie lange dauert es eigentlich, bis man sich von so einem Trainingslager,
von dem man ja nicht einmal die zweite Woche zählen kann, erholt hat ?? Ich
habe im Moment das Gefühl einen Ironman hinter mir zu haben und dabei sind
wir schon wieder über eine Woche aus der Toskana zurück ! Ich sag ja, wir hätten dort bleiben sollen J Dabei hab ich letzte Woche schon kaum was trainiert. Man soll die Hoffnung nie aufgeben und einfach weiter ausruhen, oder ? J Urlaub wäre wahrscheinlich nicht schlecht J Harald hat meinen Virus gleich übernommen und kränkelt auch schon wieder ! Aber ab Mitte der Woche wird es Frühling und dann wird alles gut…… Letzten Samstag fand unser alljährlicher Grassauer Straßenlauf über 10 km und über 750 m und 1500 m Kinderläufe statt. Da galt es natürlich schon im Vorfeld alles zu organisieren. Samstags ab 10 Uhr morgens wurde aufgebaut, ab 14 Uhr gab es Startunterlagen und ich war als Sprecherin unterwegs, ab 15.15 Uhr starteten die Läufe und ab 17.30 Uhr wurde wieder abgebaut, 18 Uhr gab es die Siegerehrung. Auf der 10 km Strecke durften wir Stefan Holzner begrüßen. Ich hoffe, diesen ehemaligen Top Triathleten kennen noch alle ! J Zwischen all den organisatorischen Dingen bin ich noch schnell die 10km gelaufen. Soooo schlecht ! Gleich nur 44 Minuten. Naja ! Mein Talent liegt in anderen Bereichen, so wie ich das sehe J Vielleicht sollte ich doch einmal Hallenhalma ausprobieren J Dafür gab Frederic mal wieder mächtig Gas. Er hatte sich für die 1500 m entschieden, um eine 1000 m Bestzeit innerhalb des Rennens aufzustellen. Beim Triathlon muss er eben auch noch die kurzen Distanzen bewältigen und nur 2,5km hinten drauf laufen. 2min58 Durchgangszeit und 4:31 Endzeit. Ihr dürft es nachmachen J http://connect.garmin.com/activity/170573054 Die 10km hat er einen Freund begleitet und zum Auslaufen genutzt. Klingt ganz schön arrogant J Nein, sein Freund war glücklich, einen Tempomacher an der Seite zu haben. Na, von mir hat er die Laufgene nicht !! Die Arroganz auch nicht J Ich hatte auch nie etwas mit einem Keniaten oder Äthiopier J Harald ist ganz und gar der leibliche Vater, wie man auch sieht J Anna-Marie und Marci sind über 1500 m und 750 m auch Bestzeiten gelaufen. Bilder vom Straßenlauf und Ergebnislisten gibt es unter www.katek-triathlon.de Am nächsten Wochenende beginnt die Triathlon-Wettkampfsaison. Die SG Katek Grassau hat dieses Jahr erstmals ein Mädchen Ligateam. Ich kann beim ersten Wettkampf leider nicht dabei sein, bin aber gespannt, wie die 4 Nachwuchsmädels (Jg. 96-93) ihr erstes Regionalligarennen im Olympiapark München meistern werden. Sie haben das Männerteam an ihrer Seite, die in den letzten 2 Jahren zweimal aufgestiegen sind. Die Jungs werden ihnen schon Tipps geben J Ab morgen haben wir Evaluation an der Schule. Gibt es nicht nur in Bayern, glaube ich ! Nur eine lernende Schule, d. h. eine Schule, die die Qualität ihrer Arbeit regelmäßig überprüft, die ihre Stärken und Schwächen kennt und die sich zum Wohle der ihr anvertrauten Schülerinnen und Schüler ständig weiterentwickelt, kann heutigen gesellschaftlichen Ansprüchen an eine gute Bildungseinrichtung gerecht werden. Evaluation ist daher für eine zeitgemäße Schule eine Notwendigkeit….heißt es…. …nicht weiter wild. Ich nehm mein Evaluationsteam gleich mal mit in die Turnhalle J Diese ist zeitgemäß ! Ausgestattet mit allen Turngeräten, die man sich wünschen kann. Nur…die Bälle bekommen immer Füße ! Kaum hat man mal neue Bälle bestellt, sind sie auch schon einige Wochen später wieder davon gelaufen. Haben anscheinend auch gute Läufergene J So, jetzt muss ich noch ein paar Übertrittszeugnisse meiner Viertklässler lesen ! Ich wünsche euch einen guten Start in den Frühling ! Schöne Woche Heike |
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| Nein | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mo. 16.04.12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Nein, ich will nicht wieder in Deutschland sein. Nein, ich will nicht
wieder in die Arbeit. Nein, ich will kein solches Sauwetter……. Mir würden einige Argumente einfallen, die gegen Unterwössen und für Italien sprechen. Auswandern ? Wir könnten in dieser Fernsehserie „Goodbye Deutschland“ auftreten. Wie es so manche Auswanderer tun J Koffer packen, 1000 Euro einstecken, nach Italien fahren und denken, dass dort der beste Job des Lebens und das schönste Haus auf sie wartet….und….sich wundern, dass man in Italien italienisch spricht. J Nein, lieber doch nicht. Die Verdienstmöglichkeiten, sozialen Absicherungen usw. sind in Deutschland dann doch besser. Außerdem spreche ich gar kein Italienisch. Gut, den Rotwein, den Cappuccino und meine Pizza und die verschiedensten Eissorten kann ich mittlerweile doch auf Italienisch bestellen. Überleben könnte ich also. J Aber mittlerweile ist auch unser Haus wieder etwas erwärmt. Die Sonne war im Chiemgau die letzten Tage kaputt (O-Ton Harald), also gab es auch keine Heizung und kein warmes Wasser. Harald musste zum Äußersten greifen und unsere Ölheizung wieder anstellen. J Nein, das ist nicht immer so J Wenn die Sonne kaputt ist, muss man auch manchmal damit leben J Der Himmel über der Toscana hat gestern heftig geweint, weil wir wieder nach Deutschland mussten. Die zweite Trainingswoche verlief bei mir nicht so reibungslos wie die erste. Ich war gleich einmal am Montag krank und eben seitdem angeschlagen, so dass das Training gar nicht so richtig lief. Dafür konnte ich lesen. 4 Bücher habe ich geschafft. J Ich liebe Lesen und bin froh, dass mein Mann, der Technikfreak, mir ein ebook geschenkt hat, auf dem immer genug Lesestoff zu finden ist. Frederic stieß in der zweiten Woche montags nach dem Kadertrainingslager in Cervia zu uns in die Toscana und hat ab diesem Zeitpunkt fleißig weiter trainiert. Harald schraubte seine Schwimmkilometer hoch auf 35 km (8 Einheiten). Der Pool wurde zwar immer kälter und kühlte von 17 Grad auf knackige 14 Grad ab. Seht ihr, auch da war die Sonne manchmal kaputt. J Aber Harald störte das wenig und zog mit Frederic eifrig seine Bahnen. Mit Neoprenanzug, versteht sich. J Nun überlegt man ja immer hin und her, welcher Wettkampf der beste Einstieg in die Saison wäre. Bei uns gab es nicht viel zu überlegen. Wir müssen mittlerweile zusehen, dass bei den Triathlonveranstaltungen alle 5 Familienmitglieder an den Start gehen können. J Ich darf dieses Jahr nicht mal einen Triathlon einsteigen. Nein !! Ich muss bei einem Duathlon starten. Nicht gut ! Nein ! Aber, was soll´s. Gutes Training ! Danach habe ich circa 5 Tage Muskelkater sicher und muss nicht so viel trainieren. Da wir das Wochenende vor dem 1. Mai private Verpflichtungen haben und in Hilpoltstein die Bayerischen Jugendmeisterschaften im Duathlon stattfinden, begleiten wir natürlich Frederic. Unser Ältester will vor der Bayerischen Meisterschaft im Triathlon einen Wettkampf bestreiten. Und was wird so an Wettkämpfen angeboten? Anfang Mai ? Duathlonveranstaltungen ! Ich gebe mich geschlagen. J Da hilft kein NEIN mehr ! J Mitte Mai beginnen wir mit dem Kurztriathlon in Weiden. Dort finden auch die Bayerischen Meisterschaften für den Nachwuchs statt. Am 10. Juni fahren wir nach Ingolstadt zu einer Mitteldistanz. Am 1. Juli findet hier am Chiemsee erstmals der Chiemsee-Triathlon statt, wo wir auch die Mitteldistanz absolvieren werden. Der 15. Juli ist für den Karlsfelder Triathlon über die Olympische Distanz reserviert. Die Wochenenden dazwischen werden wir oftmals mit den Kindern bei den verschiedensten Wettkämpfen sein (Halle DTU-Cup/ Kitzbühl-Tri-Kitz/Grimma DM Nachwuchs). Ende Juli geht es schon zum OSTSEEMAN J Es bleibt also nicht viel Zeit J ….habe gelesen, dass es beim OSTSEEMAN auch eine Veranstaltung für den Nachwuchs gibt. Sehr schön ! J So, jetzt muss ich mich noch der restlichen Wäsche widmen. Immerhin hatte ich schon 4 volle Trommeln Wäsche. Also muss ich wenigsten morgen früh den Kindern nicht mit NEIN antworten, wenn sie vor der Schule nach ihren Lieblingsklamotten fragen ! J Ich wünsche euch eine schöne, stressfreie Woche ! Bis bald |
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| Sonne in der Toscana | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mo. 09.04.12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wenn ich mir die Bilder aus dem Chiemgau anschaue, sehe ich nur Schnee. Überall Schnee und Kälte ! Gott sei Dank haben wir noch knapp eine Woche in der Toscana vor uns. J Es wurde letzte Woche nicht zu viel Rotwein und Cappuccino (Eis gab es noch gar nicht !) konsumiert und wir haben einige Stunden trainieren können. J Es war herrlichstes Radfahrwetter ! Für die Daten-Freaks unter euch habe ich mal wieder einen Link einer meiner Radeinheiten auf einer traumhaften Runde durch die hügelige Toscana: http://connect.garmin.com/activity/165450575 Sogar im Pool waren wir viermal beim Schwimmen! Das schaffen wir teilweise nicht einmal in einem Monat. Zugegeben, wir sind mit Neopren geschwommen. J http://swimsense.finisinc.com/swimsenselog/populateworkoutDetails?key=h5I60yqJVRk%3D Endlich hat Harald ein weiteres Spielzeug gefunden. J Mit der Schwimmuhr jagt er ständig guten Zeiten im Wasser nach. J Anstrengend ! Beim Laufen sind wir hier nicht mit GPS unterwegs. Der Pinienwald ist zu dicht. Man hat ständig Gesellschaft beim Laufen und außerdem ist jeder Kilometer ausgeschildert. Ostersonntag hat der Gehilfe des Osterhasen wieder einmal große italienische Ostereier, in schöner glänzender, bunter Verpackung im Wald versteckt….nach langem Suchen haben die Kinder alle, aber auch wirklich alle Ostereier gefunden. Immerhin waren es acht Verstecke im stacheligen Dickicht J 100 % ige Erfolgsquote ! Das dürfte das erste Mal gewesen sein ! Um alles finden zu können, hatte der Osterhasengehilfe in manchen Jahren den Kindern sogar Fotos seiner Verstecke geschossen, um ihnen in brenzligen Situationen helfen zu können. Vergeblich ! Trotz aller Versuche waren jährlich 10% Verluste beim Suchen zu verzeichnen. Ist ja auch nicht leicht, da jeder Busch hier gleich aussieht. J Vielleicht sollten wir den Gehilfen des Osterhasen einfach einmal ein GPS in die Hand drücken. In der freien Wirtschaft wäre dieser Gehilfe schon längst seinen Job los ! J Der Osterhase ist anscheinend ein sehr toleranter Zeitgenosse ! J Jetzt muss die Schokolade nur noch vernichtet werden J Nun wollen wir lieber Bilder sprechen lassen: http://www.funkfamily.de/index.php?option=com_morfeoshow&task=view&gallery=16&Itemid=56 Wir wünschen euch noch einen schönen Ostermontag ! Bleibt gesund ! |
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| Toscana – die Zweite | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mo. 02.04.12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Endlich sind wir wieder da ! In unserer heißgeliebten Toscana. Wir sind
natürlich nicht die einzigen Triathleten, die auf die Idee kommen, ein
Trainingslager in der Toscana zu absolvieren. Bis vor 10 Jahren waren
Triathleten hier wie Außerirdische. Mittlerweile tümmeln sich in Cecina
Jugendathleten aus der Gegend von Roth, eine riesige Gruppe Frankfurter und
sogar Norddeutsche Athleten aus Itzehoe.
J Weiter
Weg ! Aber daran sieht man, wie schön das hier ist. Die Trainingsbedingungen
sind schon gigantisch…..und man kann das Auto vollpacken, bis auch gar
nichts mehr hineingeht…Waffeleisen, Brotbackautomat, Pfanne, Einrad, Roller,
Tennisschläger, Bälle ….
J Alles
dabei ! Für einen Flug nach Mallorca oder Fuerteventura müssten wir
Wahrscheinlich locker eine vierstellige Summe an Übergepäck bezahlen… Frederic ist schon seit Donnerstag mit den Triathleten des Bayernkaders in Cervia zum Trainingslager. Er wird am Ostermontag zu uns in die Toscana kommen, vermutlich ordentlich geplättet von der 10tägigen „Battle der Pubertisten“, die vermutlich in fast jeder Einheit sich gegenseitig beweisen müssen, was sie so drauf haben. J ….Mal sehen, ob wir Frederic auf der Heimfahrt noch mit ins Auto bekommen ? J Während unser Jüngster vor lauter Tennis- und Fußballspielen (als Sieger eines Spiels bekommt man immer ein Eis von irgendeinem netten Menschen spendiert J) gar keine Zeit hat zum Laufen oder Radfahren zu gehen, haben wir heute nach der gestrigen Rad-Einrollrunde von 40 km und den dazugehörigen Einlauf-Lauf von 6 km einen 1-stündigen Frühstückslauf und eine 92 km bergige Radrunde im flotten Tempo (Harald und ich) hinter uns. Hier ein paar Infos für Technikfreaks J http://connect.garmin.com/activity/164014526 Die Straßen waren leer, ungefähr so ähnliche Bedingungen, wie in Deutschland, wenn gerade Fußball-EM-Endspiel mit Beteiligung von Jogis Jungs läuft ! Bei schönem Wetter fahren alle Italiener ans Meer und legen sich an den Strand und überlassen das wunderschöne Hinterland der Toscana sportverrückten Radtouristen. So macht Training Spaß ! J Für Anna-Marie sind auch einige Mädels in ihrem Alter dabei. Motiviert waren sie schon beim Laufen und zweimal beim Radeln. Der Pool in der Anlage hat auch schon geöffnet, so dass wir immerhin im Neo einige Trainingseinheiten absolvieren können. Könnten… Aber das hat Zeit ! J Die Jugendathleten unseres Vereins haben schon eine 3,4 km Schwimmeinheit hinter sich und sind nicht erfroren. Das lässt hoffen ! J Was sind unsere weiteren Pläne für die nächsten 12 Tage? Uns nicht platt trainieren und nicht zuuuu viel Wein und Cappuccino trinken. Das Training soll ja irgendwie auch anschlagen J ! Wir wünschen euch nun eine schöne Woche ! Trainiert fleißig ! J |
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| Harte Einheiten..oder doch lieber chillen ? | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| So. 25.03.12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Was macht man eigentlich in unserem Alter lieber ? Hart trainieren oder
lieber etwas länger und ruhig durch die Gegend laufen oder radeln und das
noch mit Cappuccinopausen ? Wenn es nach mir ginge, dann wohl Letzteres. Während der Woche hetzt man eh immer nur hin und her, so dass es doch ganz natürlich ist, wenn man es beim Sporteln mal nicht so eilig hat J Aber leider bringen solche Trainingseinheiten doch nicht immer etwas für „die hohen Geschwindigkeiten“ L Da mir bewusst ist, dass es dringend notwendig erscheint (ja, auch in meinem Alter J)mindestens einmal pro Woche eine harte Laufeinheit unterzubringen, diese am besten noch auf der Bahn….und auch noch ab und an einen kleinen Laufwettkampf, der die gewisse Tempohärte bringen soll, fuhren wir letztendlich heute morgen Richtung München, um einen Laufwettkampf (Waldlauf/Cross) zu absolvieren. Wir, das heißt: Marci, Anna, Fred und ich. Harald hat seit einiger Zeit Achillessehnenprobleme und musste heute so oder so mal wieder in die Klinik zum Arbeiten. Beim Nachmelden gab es gleich mal Kaugummi zum Abwinken für die Kinder. Mit Melonengeschmack ! …eher Geruch. An den Autositzen heftet jetzt noch das Melonenaroma J ..nur Aroma, nicht die Kaugummis J. Unsere zwei Jüngsten mussten in der Nähe des Starts ihre Runden, mit jeweils einer heftigen Steigung, ziehen und waren leicht anzufeuern. Marci (2002) musste 800 m und Anna-Marie (2000) erstmals 2,4 km laufen. Während Anna-Marie sehr konstant ihre 3 Runden zog und in der Gesamtwertung und in ihrer Altersklasse siegen konnte, erreichte Marci über eine Runde einen 4. Platz. Während die Beiden sich schon bei Kuchen und Getränken vergnügten, machten Frederic und ich uns für unseren Start fertig. Fred wollte über 5km eine neue Bestzeit aufstellen (unter 17 min) und ich eben einfach mal 10 km hart laufen und 42:30 erreichen. Um sicher zu sein, dass die Strecken auch stimmen, musste ein GPS an das Handgelenk. Meines gab gleich mal wieder seinen Geist auf und stürzte komplett ab. Irgendwie habe ich nie Glück mit der Technik. Vor kurzem bin ich vom Radfahren auch mit einem Schnitt von 77,4 km/h wieder nach Hause gekommen J Klasse, was ? Damit könnte ich doch Caroline Steffen Konkurrenz machen, oder ? J …Aber wozu habe ich einen Mann, der die gesamte Technik über alles liebt J ? Nach dem Startschuss, um 11 Uhr, übernahm Frederic gleich die Führung des Gesamtfeldes. Nach der ersten Kilometermarkierung teilten sich die beiden Strecken. Der Untergrund der 10 km war nicht leicht zu bewältigen. Schotterwege und große Teile Crossstrecke durch den Wald. Ungewohnt, wenn man den ganzen Winter nur auf der Straße gelaufen ist. Es lief aber ganz gut. Frederic erreichte das Ziel als Sieger der 5km Strecke in 17.08 min und ich als dritte Frau in 43:02 min. Ziel nicht ganz erreicht..aber die Saison ist noch lang J Es gab mal wieder Schokolade bei der Siegerehrung J…Wie soll man denn da zum Läufer werden ? Noch eine Woche in Deutschland, dann geht es wieder nach Italien ! Gestern waren Harald und ich für knapp 3h auf einer unserer Lieblingsradrunden unterwegs. Harald kam direkt aus der Klinik, so fuhren wir gleich weiter: Siegsdorf – Ruhpolding – Reit im Winkl – Kössen – Unterwössen (ca. 80 km). Super …wenn es zwischen Ruhpolding und Reit im Winkl nicht ungefähr 10 Grad kälter gewesen wäre, als in Unterwössen. Klar, wer um diese Jahreszeit mit dem Rad nach Ruhpolding fährt, ist selbst schuld ! J Normalerweise überrascht einem dort im Mai noch ein Schneesturm ! Also, wenn man es so sieht, hatten wir gestern sowieso unheimlich Glück gehabt J Harald hatte Gott sei Dank noch Schmutzwäsche aus der Klinik in seinem Rucksack, die er mir zum Anziehen geben konnte ! J Ich bin nämlich in Dreiviertelhose, Kurzarmtrikot, Ärmlingen und Weste losgefahren. Hier seht ihr meine Trainingswoche vom 12.-17.März (als Umfangswoche) (die jetzige Woche muss ich erst wieder im Kopf zusammenbasteln J und aufschreiben ! Ihr dürft sie gerne trainieren J
Eine schöne Woche wünschen wir euch ! Nächste Woche melden wir uns aus der Toskana wieder ! |
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| Was bisher geschah……… | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sa. 17.03.12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Auf dem Weg zu ihrem 44. Lebensjahr und nach 22 Jahren Triathlon waren
Heike und Harald letzten Oktober auf der Suche nach einer gut organisierten
und familiär gebliebenen Langdístanz für die Saison 2012.
Nachdem sie mit dem OSTSEEMAN fündig wurden, starteten sie Anfang
Dezember einen wöchentlichen Blog zu schreiben, der die Vorbereitungen auf
den Ostseeman, am 5. August 2012, schildern soll. Es begann der ganz normale Familienalltag. Der Winter ließ auf sich warten. Im November wurden die heimischen Berge mit den Mountainbikes gestürmt und den Hüttenwirten die Erbsensuppe und die Kaspressknödl weggegessen. Anfang Dezember mussten die Hütten wegen Wassermangels schließen, hieß es. Die Zeitdiebe drängten sich immer mehr in das Leben der Familie. Bis heute wurden diese noch nicht gefasst, obwohl es schon mehrere sachdienliche Hinweise gegeben hatte. Ab Mitte Dezember wurde der Chiemgau mit reichlich Schnee bedeckt. Es folgten mehrere Kälteperioden. Die Funks bewegten sich auf Skiern und laufend fort und hielten sich eine Menge Holz vor der Hütte J, damit sich die Anzahl an Frostbeulen in Grenzen halten konnte. Nach dem Motto „Vergessen du musst, was früher du gelernt“ (Zitat Yoda – Star Wars J) wird das Training der zwei Alten im Hause Funk gestaltet. Von Tag zu Tag wird entschieden, was man denn noch so trainieren könnte. Der Jüngste mutierte zum absoluten Star-Wars-Fan. Lego, Bücher und Filme wurden im Winter zur Dauerbeschäftigung. Bei einigen Mitgliedern der Funks begann der Kampf. Manchmal war die dunkle Seite (Couch) stärker?” - “Nein. Nein… nein. Schneller, leichter, verführerischer.” Aber „der Beweis von Heldentum liegt nicht im Gewinnen einer Schlacht, sondern im Ertragen einer Niederlage“. Nach einem Abend auf der Couch mit einem Glas Rotwein folgte meistens eine 40 km lange Skatingtour. Was wollten sie mehr ? Mit nahe 16h Training im Schnitt pro Woche, neben ihren Fulltimejob (schon immer !...nicht wie böse Zungen im Gästebuch des Ostseeman behaupteten, die Funks wären früher einmal Profi-Triathleten gewesen. Nein ! J Altersklassenathleten mit Profilizenz J…aber ab einem gewissen Alter darf auch damit Schluss sein, oder ? J) überstanden sie den Winter. Zahlreiche Skatingkilometer mit inbegriffen. Viel Zeit davon wurden die Alten sicherheitshalber von den Kindern begleitet, zwei (bzw. drei) Laufwettkämpfe absolviert. Die einwöchige Flucht in die Toskana nutzte die Funkfamily zum Auftanken der Vitamin-D-Speicher. Vitamin D ist bestimmt auch in Speiseeis, wurde vermutet. Im Winter sah man die Sonne im Chiemgau selten. Die Sonne ist jedoch das Lebenselixier der Menschheit. Im Februar konnte man sie in der Toskana finden. Nebenbei konnten Heike und Frederic knapp 30 h trainieren. Der Rest der Familie lag leider krank im Bett, so dass bei ihnen die Vitamin-D-Speicher nicht ganz aufgefüllt werden konnten. In den folgenden Wochen hätte das Haus der Familie auch vermietet werden können. Neben der Arbeit, der Schule, des Trainings, den Fahrten in das 20km entfernte Hallenbad, der Organisation des Grassauer Straßenlaufes, des Trainings des Nachwuchses, abendlichen Feiern und Festen von ehemaligen Chefs und Freunden, der Biathlon-WM, des Kreisfinales im Gerätturnen für Grundschulen entstand eine gewisse Leere im Hause Funk. Telefonanrufe waren vergeblich. E-mails wurden jedoch auch von außerhalb abgefangen. In schon 2 Wochen geht es wieder in die Toskana. Frederic fährt mit dem Bayernkader nach Cervia ins Trainingslager. Das Schwimmbad Unterwössen öffnet heute wieder seine Pforten und wird nun hoffentlich noch einige Jahr geöffnet bleiben. Das Mieten von Bahnen in einem fremden Hallen-Spaßbad ist immer ein Problem. Es gibt die Sorte Menschen, die jede Woche um die gleiche Zeit in ein Schwimmbad gehen, um immer auf derselben Bahn, dieselbe Anzahl an Bahnen, in derselben Geschwindigkeit und Lage zu schwimmen. Die Athleten der SG Katek Grassau haben diese Menschen völlig aus dem Konzept gebracht. Aber zum besseren Verständnis hilft dieser Blog: http://swim.de/magazin/open-water/bruno-baumgartner-die-schwimmbahnen-blindheit J…. Räder putzen, Räder tunen, schnell 2 ½ Stunden laufen (Lieblingsstrecke ist leider noch nicht ganz schneefrei, aber zu bewältigen), Harald gschafftelt rund ums Haus, Lateinvokabeln abfragen, Blog schreiben- MÜDE…aber es sind noch 2 Proben zu korrigieren und Radfahren wollte ich eigentlich auch noch gehen….MÜDE…ob es was bringt ? Try not! Do or not. There is no try. J Schwer zu sehen, in ständiger Bewegung die Zukunft ist. J Wir wünschen euch alles Gute ! |
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| Mein Wecker | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| So. 11.03.12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Endlich Wochenende ! Der Wecker bleibt diesmal aus. Harald hat keinen
Dienst in der Klinik. Was für ein Glück ! Das frühe Aufstehen an sich ist gar nicht so schlimm. Es klingelt um 5.50 Uhr der Wecker. Man gewöhnt sich an alles. Mein Job ist herrlich. Ich würde wieder Grundschullehramt studieren, um die kleinen Halbstarken zu unterrichten. J Das Schlimmste ist unser Radiowecker, bzw. das, was er von sich gibt ! J Vor einigen Jahren schenkte Harald mir einen Radiowecker mit einem Wakeup-light. Tolle Idee ! J Da ich eher zum Langschlafen tendiere, sollte mir dieser Wecker also ein sanftes Aufwachen ermöglichen. Eine halbe Stunde bevor der Wecker endgültig klingelt, geht ganz schwach ein Lichtlein darin an und wird in dieser halben Stunde immer stärker. Tolle Idee !! Dieses Licht soll dir die Sonne vorgaukeln. Ja, wer´s glaubt ! J Hat bei mir noch nie geklappt. Die ersten Male bin ich kurz wach geworden und bin dann bis zum endgültigen Läuten wieder eingeschlafen. Mittlerweile wache ich gar nicht mehr auf J J Sehr wirkungsvoll ! J Vielleicht kann man den Wecker wieder an die Herstellerfirma einschicken und bekommt sein Geld zurück ? J Damit werben doch die meisten Firmen. Wenn etwas nicht die richtige Wirkung zeigt, Geld zurück ! J Nein ! Dieser Wecker ist ja auch voll hipp. So ein Designerding ! Kann man schon stehen lassen ! Was viel schlimmer ist, ist das, was aus diesem Wecker heraustönt ! Man kann den Weckton natürlich einstellen, schon klar ! J Wählbar sind Vogelgezwitscher, irgendwelche Ommmm-töne oder Glocken oder……J ich habe mich für Musik aus dem Radio entschieden J An sich die beste Idee, gäbe es da nicht das Problem mit der Antenne ! Es ist zum Verrückt werden, aber mein Haustechniker, in Gestalt meines Ehemannes, bekommt keinen Sender voreingestellt, der nicht rauscht ! Hmmm ! Ich könnte ja auf das Vogelgezwitscher stellen, denkt ihr. So, dass ich jeden Morgen das Gefühl habe, bei herrlichem Frühjahrswetter aufzuwachen ! Ja, vielleicht gibt es Menschen, die ihr Unterbewusstsein so täuschen lassen J Ich bin Realist und weiß, welches Sauwetter hier in Unterwössen im März oftmals herrscht J ….Harald wurde irgendwann doch fündig…mit einem Sender meine ich..ohne Rauschen ! Namenlos ! Bestimmt ist dieser Sender ab 6:00 gar nicht sooooo übel ! Tagsüber ! Da senden sie wahrscheinlich die beste Rockmusik aus den 90ern ! Aber nicht um 5.50 Uhr ! Vor 6h ist noch Volksmusikzeit! J Da dudelt dir die beste Volksmusik ins Ohr ! Nicht irgendeine Volksmusik, nein…. die schönsten Melodien und die herzerwärmendsten Hits der Volksmusik. Von Florian Silbereisen über Marianne und Michael, die jungen Oberkrainer, Maria und Margot Hellwig bis hin zu den Kastelruther Spatzen - da ist quasi für jeden Volksmusikliebhaber ein Liedchen dabei. Quasi ! J Für den Volksmusikliebhaber mit seniler Bettflucht ! Bin ich aber (noch?) nicht ! Gott sei Dank spricht wenigstens nicht noch Florian Silbereisen ! J 5.51 Uhr bin ich bei einer solchen musikalischen Untermalung spätestens aus dem Bett gesprungen ! J Also hat dieser Wecker seine Aufgabe erfüllt ! Es gibt kein Geld zurück ! Ich gebe die Hoffnung nicht auf, irgendwann ein richtig gutes Lied aus diesem Radiowecker zu hören. In der Küche klappt es doch auch ! J Was das Training anbelangt…..es läuft. Mittlerweile bin ich hier in Deutschland schon zweimal mit dem Rennrad unterwegs gewesen – abgesehen von meinen Radkilometern in die Schule und zurück. Letzte Woche war einige Male Sonnenschein. Die Skatingeinlagen gibt es bei uns jedoch immer noch. In Reit im Winkl und Ruhpolding liegt noch meterhoch der Schnee. Nachdem Harald und ich am Freitag die Männerstaffel bei der Biathlon WM in Ruhpolding live ansehen durften, haben wir danach selbst noch eine Runde mit den Skatingskiern absolviert. Unser Hallenbad ist immer noch kaputt, so dass wir weiterhin ins 20km entfernte Schwimmbad fahren müssen. Einmal sind wir im Wasser gewesen. Das zweite Mal hab ich den Nachwuchs des Vereins gequält, da ich selbst gesundheitlich angeschlagen war ! Eigentlich versuche ich von Woche zu Woche etwas Struktur in das Training zu bringen. Klappt aber nicht ! Sonstige Termine (Elternabende oder Elternsprechstunden, Organisation des Grassauer Straßenlaufes, Training für die Kleinen, Einladungen….) verhindern das. Wenn ich dann Zeit hätte, bin ich endlos müde ! Also trainiere ich einfach weiter, nach dem Motto: Kilometersammeln auf dem Rad und beim Laufen einmal schnell und einmal lang. Das sollte klappen ! Wir wünschen euch eine erholsame Woche ! |
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| Frühling | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Do. 01.03.12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Heute habe ich 3 Stunden mit Gartenarbeit verbracht…heißt es. Heute war
ich 4 Stunden Radfahren…..heißt es. Endlich wird es Frühling, heißt es…..
Ja, wenn man die herrliche Sonne von gestern ansieht, richtig….Aber,
verdammt !! Wo wohnt ihr denn alle ?? Wir wohnen auf alle Fälle in Unterwössen. Habt ihr gestern die Biathlon WM angesehen, dann wisst ihr, wie so die Schnee- und Wetterverhältnisse bei uns aussehen J Unser derzeitiger Stand: - Schneebedeckter Rasen machen die Gartenarbeit verdammt schwer. Meistens entdecken wir nach dem Trainingslager Mitte April die ersten Schneeglöckchen. - Temperaturen um die 5 Grad erschweren das Genuss-Rennradeln. - Laufen auf nicht geteerten Straßen und Wegen ist immer noch nicht möglich, es sei denn man möchte seine Laufschuhe danach einer 40 Grad Wäsche unterziehen J und man möchte nicht auf seinen Kilometer-Schnitt schauen. Dennoch erschlägt mich die Frühjahrsmüdigkeit mit aller Wucht. Diese Mattigkeit und verringerte Leistungsbereitschaft, die trotz ausreichenden Schlafes auftreten. Gut, da der Tag leider keine 48 h hat, kann von ausreichendem Schlaf nicht die Rede sein. Aber ich dachte ja immer, ab einem gewissen Alter treibt einen die senile Bettflucht aus dem Bett. Immerhin bin ich schon 44 Jahre alt. Aber von seniler Bettflucht keine Spur. Laut Wikipedia heißt es: „Senile Bettflucht“ ist eine Scherzbezeichnung für ein vermindertes Schlafbedürfnis im Alter, das durch ein frühes Erwachen gekennzeichnet ist. Eine Verschiebung des Schlaf-Wach-Rhythmus im Senium wird karikierend als „senile (greisenhafte) Bettflucht“ bezeichnet, da im Alter das individuelle Schlafbedürfnis des Menschen abnimmt. Ältere Menschen, bei denen dieses Phänomen auftritt, fühlen sich jedoch im Allgemeinen ausgeruht.“ Das wäre toll ! So würde ich vor der Schule immerhin jedes Mal einen Frühstückslauf schaffen und das wahrscheinlich noch ohne Kaffee J Aber anscheinend fehlen mir dann doch noch ein paar Jahre….und wer weiß, ob ich dann noch Lust auf einen Frühstückslauf habe. J Frühstücksläufe, wie eben in der Toskana. Diese Woche kann man schon als trainingsreiche Woche bezeichnen. Immerhin kam ich auf 30 h Training. Nachdem ich mit Frederic in der ersten Schwimmeinheit 5km geschwommen war, begleitete ich ihn doch noch einmal in die Schwimmhalle und schaffte 4 km J Beim Radfahren hielten wir uns an unsere Lieblingsrunden und ich fuhr in den 7 Tagen sechsmal. Keine übertriebene Kilometerschrubberei. Kilometersammeln können wir auch noch Ostern J Gelaufen wurde, wie geschrieben, immer vor dem Frühstück. Den längeren Lauf holte ich aber Anfang dieser Woche nach. Nun, gut ! Was gibt es sonst noch Neues ? Am Freitag bin ich mit Frederic beim Abschlussball des Standarttanz-Grundkurses der 9. Klassen in den Frühling getanzt. Harald musste mal wieder arbeiten. J Solche Termine finde ich ganz abwechslungsreich. Frau kann vorher shoppen gehen J Ein Kleid zum Tanzen und natürlich neue Schuhe mussten her J Des Weiteren steht seit einigen Wochen das Thema Hallenbad wieder in Großbuchstaben in den Zeitungen. Vor einigen Wochen ist ein Filter kaputt gegangen. Seitdem ist das Hallenbad geschlossen. Das Hallenbad sei unser Griechenland. Teile des Gemeinderats Unterwössen (zum Glück bis jetzt v.a. nur die Opposition) arbeiten seit vielen Jahren gegen das Hallenbad, das uns immerhin die Ausübung unserer Sportart Triathlon überhaupt erst möglich macht. Die Schulden der Gemeinde seien zu groß. Das Interesse zu gering. In unserer Gegend steht nun mal der Trachten- und Musikverein an erster und einziger Stelle ! Andererseits ist eine Einrichtung wie das Hallenbad gerade auch für die Touristen eine wichtige Attraktion und somit ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor für Unterwössen im Wettbewerb mit den Nachbargemeinden um Übernachtungsgäste. Im Moment fahren wir also 2mal wöchentlich nach Prien ins Hallenbad und mieten dort für die Athleten des Vereins Bahnen. Für unseren Nachwuchs bis 10 Jahre bekommen wir leider keine Bahn. Die anderen umliegenden Hallenbäder sind alle ausgebucht. Ansonsten steht die Region zurzeit Kopf. Du stehst in jedem Laden Schlange an der Kasse. Auf den Straßen herrscht Chaos und beim Radfahren musst du verdammt aufpassen, dass du nicht vom Rad geholt wirst. . Es ist Biathlon Weltmeisterschaft in Ruhpolding ! Vor allem die diversen Betreuer/ Trainer/ Funktionäre fahren mit ihren Autos z.T. so, als wären übliche Verkehrsregeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen innerorts für die Dauer der WM vorübergehend Außerkraft gesetzt. Andi Birnbacher aus dem Nachbardorf Schleching, nun wohnhaft in Reit im Winkl, belegte als Bester der deutschen Starter Platz 16. Birnbacher lag am Samstag 1:12,8 Minuten hinter dem siegreichen Franzosen Martin Fourcade. Auch keine so rosige Ausgangssituation für die Verfolgung heute. Schade ! Aber das ist Sport ! Eine überragende Magdalena Neuner holt WM-Gold ! Klasse Rennen ! Zwischen den beiden Rennen am Samstag fuhren meine Tochter und ich schnell mit den Rädern zum Einkaufen. Frederic radelte ins nächstgelegene Hallenbad, um einige Kilometer zu schwimmen. Die Straßen waren leer gefegt J Die meisten Zuschauer hatten wohl Tageskarten ! Wir werden die nächste Woche einfach versuchen unsere Trainingszeiten nach dem WM-Zeitplan zu richten. So, jetzt will Frederic schon wieder zum Schwimmtraining. Wir nehmen die Verfolgung der Damen der Biathlon WM auf. Bleibt gesund und trainiert nicht so viel !! J |
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| Toscana | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Do. 23.02.12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Da sind wir nun seit letztem Samstag und das mit vielen Höhen und Tiefen
– wenn man alle fünf Funkfamily- Mitglieder betrachtet. Harald lag von Samstag bis Mittwoch mit einer Grippe im Bett. Unseren Jüngsten erwischte es dann mittwochs und nun liegt er mit Grippe im Bett. Anna-Marie kämpft mit Husten. Frederic und ich versuchen die Stellung zu halten. Wir waren schon lange nicht mehr alle Fünf beim Essen. Naja, spätestens wenn die Arbeit und die Schule wieder los gehen, sind alle gesund. Gemeinsam mit Frederic habe ich schon einige effektive Einheiten trainiert. Ob es langdistanzwürdig ist, keine Ahnung. J Aber wer will im Urlaub schon alleine trainieren ? J Schwimmen: 5km mit 4 x 400 m Kraul (Schnitt 5min 17) mit je 100 m locker dazwischen (5km bin ich schon seit Jahren nicht mehr in einer Einheit geschwommen. Jetzt muss ich wenigstens diese Woche nicht mehr ins Schwimmbad J ) Laufen: 5x200 – 2x1000 – 5 x200 (GPS vermessen, 200er in 42 sek. und die 1000er in 4min….immerhin mal wieder ohne Kaffee und Frühstück. Frederic, du machst deine Mutter fertig J…Frederic läuft natürlich auf und davon…) Radfahren: schon 3mal zwischen 90km und 100km geradelt. Erst einmal wieder an das Rennrad gewöhnen. Nach dem Winter sitzt sich, nach den vielen Mountainbike Kilometern, auf einem Rennrad schon sehr seltsam J Kraftraining: Okay, ich gebe ja zu, dass wir letzten Montag einen Regentag hatten. Also haben wir den Kraftraum des Hotels gestürmt und besetzt J Dieser Raum erinnert uns an den Film „Rocky IV“. Ich rede jetzt aber nicht von der Ausstattung des Kraftraums, den Rockys Gegner, der Russe Drago, hatte, sondern ich spreche hier von Rockys Trainingsumgebung J Erholung: In unserer Hotelbuchung waren für die Erwachsenen je eine Massage und Dampfsauna mit Aromadusche und Zeit auf der beheizten Relaxliege inklusive. Das haben wir natürlich nicht verfallen lassen J Hat richtig gut getan J Seit Dienstag steigen die Temperaturen und heute hatten wir doch glatt 17 Grad. Sonne pur ! Ich war, nachdem ich mit Harald und Anna-Marie eine gemütliche Tour unternommen hatte, noch einmal mit dem Fotoapparat und meinem Radl ein wenig unterwegs. Frederic hatte das Piscina Communale ganz für sich zum Schwimmen. Klar, wer geht auch schon bei „Sonne pur“ ins Hallenbad J Zuhause liegt Schnee. Die Loipen sind noch gut in Schuss. So wird es auch noch sein, wenn wir zurückkehren L Es gibt also 10 Dinge, die sie nicht tun sollten, wenn Sie in die Toskana fahren: J - Zu viele Handschuhe, lange Hosen, Langarmtrikots und Jacken einpacken. Radeln Sie „Kurz-Kurz“ und jeder erkennt Sie als Tourist. Es sein denn, Sie wollen Ihre Herkunft verleugnen. Dann greifen Sie zu einer langen, weißen Radhose ! - Am rechten Straßenrand alleine oder in Einerreihe radeln. Kaum ein Italiener geht alleine Radfahren. Meistens trifft man sie in großen Gruppen an, die fröhlich tratschend mitten auf der Straße fahren. Die Autofahrer kümmert es in Italien wenig. Sie überholen im großen Bogen. - Wein verachten. Als Bayer sollte man in der Toskana auf sein Bier verzichten und ab und an mal den leckeren toskanischen Wein versuchen. Sie können ihn auch in Maßen genießen. - Sich als Teetrinker outen. Na, das geht gar nicht ! Zumindest ein Cappuccino am Tag muss es schon sein. Oder ein Espresso nach dem Abendessen. - Semmeln und Weißbrot zum Frühstück essen. Die Backkunst der Italiener für Semmeln und Weißbrot hat einfach eine andere Tradition, als die der Deutschen. Aber Croissants und Müsli mit Joghurt tun es auch zum Frühstück ! - Später als 19.30 Uhr zum Abendessen erscheinen. Im Hotel befindet sich gerade eine Gruppe englischer Radfahrer. Wer zu spät zum Buffet erscheint, muss eben die Reste zusammen kratzen. Mit Rotwein können Sie sich aber über Wasser halten. - Ständig mit gut geteerten Straßen rechnen. Nach dem harten Winter in der Toskana sind viele Straßen doch sehr mitgenommen. Manche Löcher wurden geflickt und Sie sollten besser darüber springen. - Pinienwälder meiden. Nein ! Hier gibt es immerhin die besten Laufstrecken. Ausgeschildert, abgemessen und mit zahlreichen Zugängen zum Meer. - Sich über Menschen wundern, die auf Ihrer Laufstrecke plötzlich aus dem Gebüsch heraus springen ! Diese Menschen haben meist einen Hund dabei und sind nur zum Trüffel suchen unterwegs ! - Sich mit einem Speedo- oder Yingfa-, NSA- Outfit im Schwimmbad blicken lassen und Querbahnen schwimmen wollen ! In Italien trägt man DIANA. Sogar die Rückenschwimmerleinen sind von DIANA. 6 Wellenbrecherleinen werden Sie vom Ziehen Ihrer Querbahnen abhalten. Egal in welchem Schwimmbad ! Die Italiener haben eben eine gewisse Schwimmkultur ! J So, nun ist es unsere Pflicht die Radprofis aus England in ihre Schranken zu verweisen und das Buffet zu stürmen ! Guten Appetit ! |
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| Flucht | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Do. 16.02.12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Das Wetter kann einem in den letzten Wochen schon ganz schön auf den Keks
gehen. In unserem schönen Chiemgau konnten wir alle Wetterlagen erleben –
wenn man es einmal grob betrachtet, nicht unbedingt als Meteorologe – Sturm,
Regen, Eis, Frost, Kälte, noch kälter,
Tauwetter, einmal Sonne und
...natürlich den Schnee. Davon haben wir genug und das im doppelten Sinne. - Keine Lust mehr auf Schnee - Keine Lust mehr auf Schneeräumen, weil sich dieser meterhoch stapelt. Was tun ? Flucht aus Unterwössen ! Mit dem Wissen, dass wir vom 18.2.-26.2. Faschingsferien in Bayern haben, entschieden wir uns kurzerhand einfach in unsere heißgeliebte Toskana zu fahren, um dort ein wenig zu entspannen und zu trainieren. Seit Jahren schon fahren wir nach Cecina ins Trainingslager und haben auch dort meist bessere Wetterbedingungen als auf Mallorca. Vor allem ist es hier ruhiger, was die Anzahl an Triathleten betrifft J Die Autofahrer sind auch sehr entspannt J Die Kinder waren also restlos begeistert. Frederic lässt seinen Kaderlehrgang sausen, um mit uns in ein schönes Hotel zu fahren…vor allem mit leckerem Essen J Einige Freunde gaben uns noch gut gemeinte Ratschläge: - Nehmt auf alle Fälle Schneeketten mit. Es herrscht bis Rom ein großes Schneechaos. Es sind nur die Hauptstraßen geräumt. Nirgends kommt man durch. (Anm.: Gibt es in Italien (außer in Südtirol) überhaupt Räumfahrzeuge, Winterdiesel , Winterreifen und Schneeketten ? Nein, dann ist es kein Wunder, wenn bei 3 cm Schnee ein Chaos ausbricht J) - Nehmt die Skatingskier mit und lasst die Räder zuhause. (Anm.: Skier werden bei uns nirgendwo mit hin genommen. Sie werden direkt vor der Haustür angeschnallt J) - In der Toskana regnet es sowieso die ganze Zeit, bleibt lieber in Unterwössen. (Anm.: Ja, vor allem an der flachen Küste kann es zu häufigen Steigungsregen kommen. Cecina ist bekannt für seine hohe Niederschlagsmenge durch Steigungsregen J) - In der Toskana ist das Wetter genauso wie bei uns. Die Fahrt könnt ihr euch sparen. (Anm.: Hm, die Toskana liegt geographisch auf demselben Breiten- und Längengrad. Deshalb fährt man auch 7h Richtung Süden J) Da ich nicht oft genug nach Cecina kommen kann, ging es trotz aller Warnungen kurz nach 4 Uhr Samstags morgen los. Es gibt seit kurzem das Medium Internet, in dem man ziemlich genaue Angaben zur Wetterlage in bestimmten Regionen nachlesen kann J Das scheint aber manchen Leuten noch unbekannt. Naja, wird sich schon noch herum sprechen, die Sache mit dem Internet. J Unterwössen, 4 Uhr – Schneeregen, Glatteis auf der Straße. Wir entschieden uns gleich für die Hauptstraße direkt zu Autobahn. Autobahn bis Innsbruck – Regen, zu viel Salz auf der Straße. Zeitweise ging es im Blindflug dahin. Gott sei Dank sind die Räder auf dem Dach älteren Datums. Die ersten Skifahren verlassen die Autobahn. Es wird ruhiger. Brenner – wir bleiben auf der Autobahn und verzichten auf die alte Brennerstraße. Es liegt weniger Schnee, als in Unterwössen, hat aber minus 5 Grad. Bozen – 5 Grad über Null. Strahlend blauer Himmel über den Bergen…soweit man das um 7 Uhr morgens schon sagen kann. Es lässt hoffen. Südtirol – ständig Minusgrade, kaum Schnee. Keine Skifahrer mehr in Sicht. Modena – Schnee, Plusgrade, auch wenn es nur 3 Grad über 0 ist. So viel Schnee hatten die Italiener in dieser Region wahrscheinlich ewig nicht mehr. Das Auto trägt schon eine dicke Salzkruste. Die Farbe Schwarz ist nicht mehr zu erkennen. J Bologna – Schnee auf den Feldern nimmt zu. Wir kommen dem Apennin näher. Apennin – unberührte Schneelandschaft links und rechts der Autobahn. Sieht traumhaft aus. Es zieht Nebel auf und das Wetter gleicht dem in Unterwössen. Hat jedoch +5 Grad. Florenz – kaum liegt der Apennin hinter einem, hat es 8 Grad und kein Schnee mehr in Sicht. Die Laune steigt. Die Schneeketten wurden bis jetzt nicht gebraucht J Bundesstraße Fi-Pi-Li – die Temperaturen steigen in die zweistelligen Plusgrade mit jedem Kilometer, den wir zurücklegen. Cecina, 12 Uhr – Sonne pur, 15,5 Grad Celsius. PLUSGRADE und SONNE ! Gott sei Dank hab ich an die Sonnencreme gedacht. Da sind wir nun. Ich bin mit Frederic schon unsere obligatorische Cecina-Einfahrrunde von 45 km geradelt. Kurz – Kurz versteht sich ! Harald hat es gestern mit einer Grippe erwischt L Er kann leider nichts trainieren. Hoffentlich wird er schnell gesund ! Die zwei Kleinen haben ihre Räder auch gerade in meiner Begleitung getestet J Mal sehen, was wir diese Woche so an Training zusammen bekommen. Jetzt aber auf zum leckeren Abendbuffet. Wir haben riesen Hunger ! |
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| Von Autos und Crossläufen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Do. 09.02.12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Was macht man Sonntags bei minus 15 Grad Celsius ? Bestimmt nicht um 6
Uhr aufstehen, Brotzeit herrichten und Laufsachen packen. Ab damit
ins Auto und ab zur Oberbayerischen Crosslaufmeisterschaft nach Markt
Indersdorf. Doch ! Wir schon !
J Aber an den Start sollten nur Harald und Frederic gehen. Der Rest der Familie ist eher nicht so begeistert von Crosslauf. …. Aber lasst uns von vorne beginnen. Laut Frederics Kader-Trainingsplan stand an diesem Wochenende ein kurzer, harter Crosslauf auf dem Programm. Deshalb war er auch schon vorangemeldet. Nur, gestern sah es eigentlich gar nicht danach aus, dass wir überhaupt nach Markt Indersdorf kommen würden. Was streikt ab und an bei zweistelligen Minusgraden ? Nein, keine motivierten Triathleten, sondern ein Auto, das mit Diesel läuft. Wir sind nicht bekannt dafür, dass wir viel Auto fahren. Also stand auch unser Auto in der letzten Zeit bei der Kälte meistens nur vor der Garage und wurde, bis auf einige Kurzstreckenfahrten, zu selten bewegt. Freitags wollten wir am Nachmittag nach Reit im Winkl zum Langlaufen. Auto springt nicht an ! Harald lud die Batterie über Nacht auf. Auto springt am Samstagmittag wunderbar an. Da die Kinder und ich zum Shoppen gehen wollten, fuhren wir gut gelaunt los….und kamen nur 5 km weit. Der Motor unseres Alhambras rollte nur noch auf den nächsten Parkplatz. Tot !! Da weit und breit kein Mensch mit einem Überbrückungskabel zu finden war, nahmen wir doch glatt den nächsten Bus nach Hause. Ab zu den hilfsbereitesten Nachbarn der Welt. Zurück zum Auto. Überbrücken half aber leider nichts ! Wieder heim ! Nachbar mit neuer Batterie wieder zum Alhambra zurück. Auto startet super und fährt Richtung Heimat…aber nur bis 30 Meter vor unsere Einfahrt. Wir konnten es also noch ein wenig die Einfahrt hoch schieben. Da stand es nun. 15 Meter vor der rettenden Garage ! Aber wer hat die Kraft einen Seat Alhambra bergauf zu schieben. Ein Teilnehmer der Highland Games oder des Strongman vielleicht, wir aber nicht J Tot ! ………Jetzt erst einmal für ein paar Stunden Ruhe. Es gab noch andere Verpflichtungen. Später....einen Liter Benzin in den Tank (war nicht meine Idee ! J)geschüttet. Überbrückt ! Läuft 5 Minuten, geht wieder aus. Wir schaffen es aber das Auto in die Garage zu befördern….Die Rettung ? Tot ! Mit dreien unserer, vor langer Zeit ersteigerten, Bundeswehrkanistern zur Tankstelle. Tanken, Tank vollfüllen…überbrücken. Läuft ! 5 Minuten, 10 Minuten, ….Batterie über Nacht aufladen und hoffen, dass wir doch noch nach Bad Indersdorf kommen. en J und waren sogar noch eine Stunde vor Frederics Start da. Harald hatte von Samstag auf Sonntag Dienst in der Klinik gehabt, war aber pünktlich aus der Klinik gekommen J Startunterlagen holen, Harald nachmelden. Einlaufen, Strecke besichtigen. Diese hatte es in sich. Kreuz und Quer über das Schulgelände, steil bergauf und steil bergab, unten in die Sprunggrube, zurück bergauf Richtung Start, um den Fußballplatz herum, auf die nächste Wiese usw. Ich war eigentlich ganz froh, dass ich nicht gemeldet hatte. Feige, ich weiß ! J Die Teilnehmer starteten in verschiedenen Startgruppen, nach Altersklassen geordnet. Gut zur Orientierung. Frederic musste zwei Runden a 1000 Meter laufen. Er konnte sich von Beginn an die Spitze setzen, hatte aber bis zur letzten Steigung einen hartnäckigen Verfolger, David Korbany vom TSV 1860 Rosenheim. An dieser Steigung konnte sich Frederic aber wenige Meter absetzen und lief als oberbayerischer Meister der M 15 ins Ziel. http://www.sg-indersdorf.de/download/crosslauf/2012/ObbCMJugend.pdf Harald musste sich über 6 eckige Runden a 1200 m durchkämpfen, also 7200m Gesamtstrecke zurück legen. Er schlug sich wie immer tapfer und wurde Dritter in der AK 40 (Gesamt Neunter). Über diese Strecke gab es natürlich nur eine Startgruppe J http://www.sg-indersdorf.de/download/crosslauf/2012/ObbCMMaennerAK.pdf Für Zuschauer ist so ein Crosslauf herrlich. Das Rennen findet auf engstem Gelände statt. Die Wege sind kurz. Endlich konnten wir mal wieder ein paar Bilder mehr schießen und einige Videos drehen J Aufwärmen konnte man sich bei Kaffee und Kuchen in der Aula der Indersdorfer Grundschule. Davon gab es reichlich. Die Läufer essen ja immer nichts J Ich konnte mir einige Ideen für den Kunstunterricht holen, da viele Schülerarbeiten in der Schule ausgestellt waren. J Die Siegerehrungen wurden schnell vorgenommen. War eine wirklich gut organisierte Veranstaltung. Das Auto steht übrigens wieder in der Garage J Wir fahren lieber wieder mit dem Fahrrad, das lässt sich dann doch leichter reparieren, wenn es denn mal stehen bleibt. J |
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| Auf Kälteperioden folgen Hunger und Seuchen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Do. 02.02.12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Kalte Zeiten, schlechte Zeiten: US-Forscher
behaupten, dass alle großen Krisen im vorindustriellen Europa letztlich auf
Klimaschwankungen zurückgehen. So stand das schon im letzten Jahr auf Welt
online. Demnach führt ein Rückgang der Temperaturen zu geringeren Erträgen in der Landwirtschaft und damit zu höheren Lebensmittelpreisen, was mit einiger Verzögerung unter anderem Hungersnöte hervorruft. Wir leben Gott sei Dank in einem anderen Zeitalter und lesen seit geraumer Zeit eigentlich nur von einer Erderwärmung, die der Klimawandel mit sich führt. Nur….im Moment ist es einfach riiiiiichtig kalt !! Also könnten die Folgen dieser Kälteperiode ähnlich sein, wie im vorindustriellen Europa. Vor allem für eine bestimmte Spezies: „Den Triathleten“. Was, wenn die Lebensmittelpreise nach dieser Kälteperiode steigen ? Für Triathleten wäre das eine Katastrophe. Jetzt futtert diese Spezies eh schon viel mehr als ein Normalbürger. Wer kann sich dann noch so teures Essen leisten. Anfälliger für Krankheiten sind Triathleten in bestimmten Phasen des Trainings auch ! Vor allem, wenn sie nichts zu essen bekommen, was daraus ja die Folge wäre. Wir blicken also schlechten Zeiten entgegen. J Deshalb entschied sich schon ein sehr hoher Prozentsatz der Spezies für eine Flucht in wärmere Gefilde, wie Fuerteventura, Lanzarote oder Teneriffa. Gut, dort befinden sich aber auch nur diejenigen, die neben ihrem Dasein als Triathleten nicht noch zu gesellschaftlich wertvolleren Aufgaben – wie z.B. einer gewissen Art von ehrlicher und oft auch noch bezahlter Arbeit - in der heimatlichen Kälte berufen wurden J Bei Minus 15 Grad Celsius entwickeln wir also folgende Strategien: J - Trotz der Kälte in die Arbeit radeln oder laufen, da das Auto vermutlich sowieso nicht anspringen würde und wir immer zu spät aufstehen, um die Scheiben des Autos vom Eis zu befreien. In der Garage ist aufgrund der diversen vorhandenen Fahrräder für alle Einsatzzwecke leider kein Platz für ein Auto J - Die Runnersworld rät, ein Aufwärmen im Warmen nicht zu vergessen. Am besten gelingt dies mit einigen Laufschritten auf der Stelle (fünf Minuten) und leichten Dehnübungen. J Machen wir natürlich nicht, sonst kämen wir gewaltig zu spät in die Schule oder in die Klinik J Ist aber bestimmt ein guter Tipp, der praktisch ausprobiert werden wird, sobald die Pensionierung erreicht ist! - Bei der Rückkehr von der Arbeit sofort den Kachelofen anschüren. Wir haben immerhin genügend Holz vor der Hütte J. Also im wortwörtlichen Sinne, nicht so wie dieser Ausdruck sonst gebraucht wird. - Indoor Sport. Der Ergometer und das Laufband sind eine wirklich gute Alternative zum Outdoorsport auf den glatten Straßen. So kann man beliebig seine Fahrtspiele einstreuen und hat auch noch ein gutes Gewissen dabei J - Wii ! Die beliebte Spielkonsole der Kinder. EA Sports ist mein Lieblingsspiel. Ein Stunde Sport und 3 Tage Muskelkater ! Lohnt sich ! J - Relaxen auf der Couch und ein gutes Buch lesen, wenn man nicht schon vorher einschläft J - Viel Trinken. Die trockene Winterluft sorgt für eine zusätzliche Dehydration. Eine sehr geringe Luftfeuchtigkeit kann den Körper äußerst schnell austrocknen. Das verringert vielleicht endlich mal die Anzahl der Flaschen an Rotwein, die Harald meist von Patienten geschenkt bekommt und die sich im Keller stapeln J - Zwei Prozent mehr essen (auch wenn es nur gefühlte zwei Prozent mehr sind J. Wahrscheinlich sind es manchmal 10 % mehr J) ! Der Körper braucht einfach bei diesen Temperaturen mehr Energie, um sich warm zu halten. Trotz der aktuellen tiefen Temperaturen fanden letzten Sonntag unsere Vereinsmeisterschaften im Langlauf statt. Die gesamte Elite unserer Langläufer war leider nicht am Start. Sie hatten verschiedene Rennen zu bewältigen. Es ließen sich immerhin einige Wintertriathleten und Hobbyläufer blicken J Zu bewältigen waren ca. 5 km, die Kinder liefen ca. 2,5 km in der eisigen, harten Spur. Marci, Fred und ich wurden Vereinsmeister und Anna-Marie wurde Zweite. Wir hatten wieder richtig Spaß, vor allem beim Team-Sprint, den ich mit Anna-Marie und Marci absolvierte. Aber gegen die großen Jungs hatten wir keine Chance J Wir verloren klar und deutlich J. Harald verdiente zeitgleich in der Klinik noch ein paar Brötchen, so dass die Familie nicht ganz komplett beim Wettkampf auftrat. Am nächsten Sonntag werden Harald und Frederic bei den Oberbayerischen Meisterschaften im Crosslauf starten. Sie finden am Sonntag in Markt Indersdorf (Dachauer Hinterland) statt. Viel Schnee liegt dort wahrscheinlich nicht, aber der Boden wird gnadenlos hart sein. Ich spar mir diese Abenteuer, auch wenn es mir wahrscheinlich nicht schaden würde. Aber ich kann so etwas einfach nicht. Ich stolpere ja schon über einen Kieselstein J Hier nun die Trainingsstunden vom 23.1.-29.1.: - Schwimmen 2 Einheiten (2h30) Programm GA 1/2 - Laufen 6 Einheiten (6h – 1 Einheit - Intervalle: 10x 1min30mit 1min30 locker, 1 Einheit 1 Stunde, dabei nach 4 min immer 1 min. 15km/h) - Radfahren 9 Einheiten (5h15 GA 1, einmal Ergometer 1h20min, Rest Mountainbike) - Langlauf 2 Einheiten (3h30 – GA 1 und Vereinsmeisterschaft WK) - Krafttraining/Stabi 1h45min Schöne Woche wünschen wir und passt auf euch auf!! |
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| Zeitdiebe | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fr. 27.01.12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Fragt ihr euch eigentlich auch oft einmal, wohin die Zeit geht ? Kaum
steht man auf, muss man schon wieder schlafen gehen.
(Ich schreibe bewusst „muss man ..“, da der Satz „ kaum steht man
auf, ist man schon wieder müde, keine 24 h beschreiben würde, sondern eher
2-3 Stunden am Morgen.
J) Jetzt ist schon wieder ein Tag herum und ich habe nicht das geschafft, was ich mir vorgenommen hatte ?! Ich habe endlich die Antwort gefunden: sogenannte Zeitdiebe stehlen uns die Zeit. Sie klauen das Wichtigste eines jeden Menschen, die Zeit ! Wenn ich also einmal solch einen Dieb erwische, dann kann ich für nichts mehr garantieren !! Man muss schon vor jedem Supermarkt sein Rad absperren, damit es keine Füße bekommt und dann kommen auch noch so unverschämte Leute daher, die einem die Zeit klauen. Jetzt hat aber jeder Mensch seinen eigenen, persönlichen Zeitdieb. Sie tarnen sich verdammt gut und verstecken sich zu oft hinter liebgewonnenen Gewohnheiten. Es gilt, ihn mit viel Mühe zu entlarven und zu eliminieren! Professionelle Fahnder von Zeitdieben raten dazu, sich Tag für Tag genau aufzuschreiben, wann und wo man Zeit verbracht hat, ohne auch nur irgendeinen Nutzen davon gehabt zu haben. Die schlimmsten Zeitdiebe halten sich im Privaten Bereich auf. Den meines Mannes habe ich schon gefunden – den Computer – nur leider noch nicht geschafft ihn auszulöschen J Am Mittwoch hätte ich ihn fast erwischt. - 6 Uhr Aufstehen - Kinder wecken, Brotzeit für die Familie herrichten, Kaffee trinken, waschen - 7 Uhr Fahrt zur Schule, Arbeit mit dem Rad - Unterricht bis 11 Uhr in der Grundschule Übersee - 11.00-11.15 Uhr Fahrt mit dem Rad zur Grund- und Mittel schule Grassau - Bis 12.45 Uhr Unterricht in Grassau - 12.45 -13.30 Uhr Laufen nach Unterwössen, unseren Jüngsten von der Mittagsbetreuung abholen - Mittagessen kochen für die Kinder, Kaffee- und Snackpause - 14.05-14.40 Uhr Laufen in die Schule nach Grassau - 14.45-16.15 Uhr Sport mit den Mädels der 7. Klasse - 16.15 Uhr bis 16.30 Uhr Radeln nach Unterwössen - Sachen herrichten, umziehen, Kinder antreiben J, 16.45 Uhr Fahrt mit den Rädern und Kindern zur Sportanlage Grassau: Lauftraining für den Vereinsnachwuchs - 17.15 Uhr bis 18.15 Uhr Lauftraining - 18.15-18.45 Uhr Heimfahrt mit den Rädern - 18.45 Uhr Abendessen vorbereiten - 19.30 Uhr gemeinsames Abendessen - Ab 20 Uhr aufräumen und Unterricht vorbereiten, korrigieren - 21 Uhr Kinder freundlich bitten, doch auch einmal ins Bett zu gehen J - 21.10 Uhr Schlafe auf der Couch ein ! Und ? Erkennt ihr, wo der Zeitdieb mir entwischt ist ? Beim Kaffeetrinken und beim Essen und…..beim Radfahren, wenn ich nur schneller fahren würde J. Das nächste Mal frage ich aber auch die Mädels aus der 7. Klasse, wenn diese wieder einmal recht unmotiviert bei der Sache sind, da man ja beim Sport ab und an einen Fuß vor den anderen setzen muss, ob sie meinen Zeitdieb gesehen haben. J Ich werde nicht aufhören zu suchen und weiterhin kontinuierlich daran arbeiten ihn zu beseitigen! Trotzdem läuft unser Training ganz gut (Unter uns…es geht manchmal doch dem Zeitdieb ein Schnippchen zu schlagen J). Harald und ich bemerken beim Schwimmen endlich auch einmal wieder einen Fortschritt und schaffen die 200er schon wieder zwischen 2:30 und 2:40 zu schwimmen. Beim Laufen absolviere ich wöchentlich meine kurzen oder auch längeren Intervalle (z.B. 10 x 400 m mit 2x800 hinten drauf) oder Fahrtspiele ( 1min -2-3-4-5-4-3-2-1min), um nicht ständig im Schleppschritt dahinzustolpern J Ich merke schon, dass die Einheiten im GA 1 Bereich lockerer und flüssiger werden. Radfahren und Skaten läuft nebenher. Letzte Woche schafften wir immerhin 15h (S 1h/R 7h10 (einiges davon auf dem Ergo)/L 5h/LL 1h30/Rest Stabi). Wir wünschen euch weiterhin viel Freude mit euren Zeitdieben J Anbei findet ihr das Fahndungsfoto eines Zeitdiebes J |
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| Wintertraining | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Do. 19.01.12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Eigentlich war vor 5 Tagen das erste, vom Wetter und den Schneebedingungen
her betrachtet, perfekte Winterwochende. Und wir haben den Sonntag mit 56
Loipenkilometern fast jede Minute davon ausgekostet. Hoffentlich kommen noch
ein paar Wochenenden dieses Kalibers in den kommenden Wochen hinterher...
(http://connect.garmin.com/activity/142003233) Blöd nur, dass Wetter und Schnee bis Mittwoch immer noch perfekt waren, aber eben schon wieder Montag war :-) Aber unter der Woche wird immerhin fleißig in die Schule geradelt oder gelaufen. Immerhin habe ich es diese Woche mal zu einem 6km langen Steigerungslauf geschafft (pro Km ca. 10 sek. schneller 5min/km-3`55 min/km)… Dienstagnachmittag ging es schnell für 20 km auf die Unterwössner Loipe. Die Sonne kam heraus. J Da waren wir richtig schnell J Das Schwimmtraining danach lief aber leider nicht mehr so gut und ist eher in die Rubrik „Chillout“ einzustufen. So langsam wird die Technik beim Skaten wieder stabiler und wir überlegen uns den Koasalauf in St. Johann/Österreich (ist ja gleich ums Eck) zu starten. Natürlich über 50 km. Guckt ihr hier: http://www.koasalauf.at/. Hängt aber auch von den Schneebedingungen im Februar ab. Im Moment schüttet es auch bei uns mal wieder wie aus Eimern. Aber wir liegen ja auch nicht ganz so hoch wie Reit im Winkl, Kössen oder andere Schneelöcher. Für den 29. Januar sind die Langlauf-Vereinsmeisterschaften geplant. Ihr denkt jetzt bestimmt…oh, Vereinsmeisterschaften. Firlefanz. Total einfach……Ha, Pustekuchen. Wir haben in der SG Katek Grassau richtige Langlauf-AK-Profis mit dem Status eines 4-maligen Weltmeisters usw. Gar nicht so einfach, da den Anschluss nicht zu verlieren. Vor allem, wenn man nur ein Paar Skier zur Auswahl hat J Am lustigsten wird die Team-Staffel. Nach einem Einzelrennen über 5km werden die Teilnehmer nach ihren Gesamtplatzierungen (Männer und Frauen gemeinsam) zusammengestellt. Der Erste mit dem Letzten usw….Dann heißt es Sprinten, was das Zeug hält. Abwechselnd müssen wir ca. 400m richtig Gas geben. Wendepunktstrecke um einen losen Busch herum. Letztes Jahr hat dieser Busch stark gelitten und wurde schon sehr in der Gegend herum geschupst J Aber gesprintet wird 10mal in Folge. Da geht der Puls hoch ! Bei der Siegerehrung gibt es meist Schokolade J Hoffentlich bleibt uns der Schnee noch erhalten ! |
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| Alltag | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Do. 12.01.12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Schade, nun sind die Weihnachtsferien doch vorbei. Der Alltag hat uns
wieder. Während Frederic, unser Ältester, beim Kaderlehrgang (Bayernkader Triathlon) 30 Stunden in 6 Tagen trainiert hat, versuchte zumindest ich ihm dies nachzumachen. Aber ich gehe bestimmt nicht mehr 2mal täglich zum Schwimmtraining. Das überlassen wir mal schön dem Nachwuchs J Nachdem der Schnee sich zu Neujahr doch noch blicken ließ, wurde, wie versprochen, die Loipe in Reit im Winkl und auch ab und an in Unterwössen (zu dieser Loipe, die über 12 km geht- müssen wir doch glatt 20 m zu Fuß gehen, bis wir sie erreichen J) unsicher gemacht. Herrlich ! Im Winter gibt es nichts Schöneres J Während unsere beiden jüngeren Kinder in den Ferien meistens lieber Alpin fuhren, vergnügte ich mich auf den Skatingskiern. In Reit im Winkl läuft die Loipe nach einigen Schleifen immer wieder direkt an den Skiliften vorbei, so dass man die Kiddis nie aus den Augen verliert. So bekam ich schon mal 50 km zusammen, weil die Kinder einfach nicht aufhören wollten zum Skifahren. Gott sei Dank, schlossen die Lifte um 16 Uhr, sonst hätte ich noch weitere 2 Stunden im Kreis laufen müssen. Wer kann schon ahnen, dass man in Reit im Winkl plötzlich eine spannende Buckelpiste vorfindet J, an der so kleine Halbstarke Gefallen finden J. Harald kam dann erst am Wochenende mit zum Langlaufen. Unter der Woche musste er Geld verdienen J Seit Montag läuft nun die Schule wieder. Die Schüler meiner Schule haben täglich um 12 Uhr Schule aus, um den Bus zum Skikurs, der diese Woche täglich am Nachmittag stattfindet, nicht zu verpassen. Unsere Tochter fährt am Montag für eine Woche ins Skilager. Unser Jüngster hat die Woche drauf seinen Nachmittags-Skikurs J So ist das Leben hier im Chiemgau. Hart, aber fair J Am Wochenende wird man uns bestimmt wieder in Reit im Winkl auf der Loipe finden. In den Ferien verbrachte ich glatt 13 Stunden auf den Skatingskiern, 1 Stunde im Wasser, 4 Stunden zu Fuß und 2 Stunden auf dem Rad. Nebenbei absolvierte ich noch 1 ½ Stunden Krafttraining. Das Leben als Profi hätte schon was…aber nicht mehr in meinem Alter J Bis gestern war ich auch richtig kaputt. Solch ein Training muss man erst einmal verkraften ! Schöne Woche ! |
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| Silvesterlauf im Schneegestöber | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Do. 05.01.12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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5fach-funkfamily-Start beim Silvesterlauf in München. Der Münchner
Silvesterlauf zählt mit über 2500 Startern zu den teilnehmerstärksten
Silvesterläufen Deutschlands. Es war wieder ein schöner Jahresausklang.
Dummerweise haben wir durch die Bank (naja !..fast) trotz sehr
zufriedenstellender individueller Leistungen knapp das Stockerl (Podest)
verpasst bei einer erfreulichen Ausnahme: Frederic gewann in neuer Bestzeit
von 35:00,1 seine Klasse, obwohl er als 14jähriger zusammen mit 16- und
17-jährigen gewertet wurde. Bei der Siegerehrung erhielt Frederic eine
Flasche Sekt, die er nun als Pokal die nächsten Jahre aufheben will :-)
Natürlich gab es für alle Funks die legendäre Silvesterlauftasse. Langsam
muss ich mal anfangen die Küchenschränke von Tassen
auszusortieren…oder Harald baut mir einen neuen Küchenschrank, extra für die
Silvesterlauftassen
:-)
?! Allerdings hat Frederic nach dem Zieleinlauf ziemlich lange gebraucht, bis er sich darüber freuen konnte, weil sein alter und gebrechlicher Erzeuger die Ziellinie (vielleicht ein allerletztes mal?) einige winzige Sekunden vor ihm überqueren konnte. Marc-Philipp und Anna-Marie überzeugten mit jeweils einem 5. Platz beim 2km Schülerlauf. So langsam arbeiten sich die zwei auch nach vorne. Ich kam nach 44:49 min. über die Ziellinie gelaufen oder vielleicht eher gejoggt und muss mich immer noch über einen Anfängerfehler wundern. Da ich zurzeit Probleme mit meinen Zehen habe, kramte ich vor dem Start alte Wettkampfschuhe heraus. Diese hatten natürlich keine Schubis mehr. Mir ging doch glatt nach 400 m der Schnürsenkel auf. Mmmhh, neee! Also hatte ich schon so früh eine kleine Pause zum Schuhebinden! Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass ich eigentlich eine Doppelschleife hatte. Ich wurde, wie Harald auch, 4. in der AK. Damit meine Lauferei vielleicht doch mal wieder ein wenig vorwärts geht, war ich diese Woche gleich mal fleißig und bin auf dem Laufband kurze Intervalle (10x200/ 2x400 bei 15,3 km/h, bzw. 14,5 km/h, Rest lo GA 1 über 1h10min) gelaufen. Bei der zweiten Einheit der Woche lief ich 4 min. GA 1 und 1 min. 14km/h über 1h. Ach ja, dazu muss ich natürlich noch erläutern, dass wir im Haus einen voll eingerichteten Fitnessraum mit Laufband, Ergo, Fitnessgerät, Schwimmband und Langhantel und den sonstigen Schnickschnack haben. :-) An der frischen Luft geht das Laufen zurzeit recht schwer, da es bei uns glatt ist oder eben die Waldwege verschneit. Ansonsten verbringe ich meine Ferientage mit Marc-Philipp und Anna-Marie ab mittags (Frederic ist schon wieder auf Kaderlehrgang) in Reit im Winkl. Dort hält sich der Schnee trotz des aktuellen Tauwetters immer noch beachtlich. Traumhafte Loipe!! Ich genieße es! Das ist nicht so beschwerlich, wie das Laufen :-) und außerdem geht es schneller! Da ich Montags und Dienstag 80 km geskatet bin, habe ich am Mittwoch mal wieder einige Erledigungen mit dem Rad getätigt. So kam ich trotz des Mistwetters in den Genuss von 45 Radkilometern, ohne Intervalle versteht sich :-) Heute, Donnerstag geht es nach Österreich die Großeltern besuchen. Die Kinder wollen mit den Großeltern zum Skifahren und ich werde mal wieder meine Runden mit den Skatingskiern ziehen. Arbeit nehme ich mir auch mit. Montags geht ja die Schule wieder los und da wollen alle Schülerarbeiten korrigiert sein :-) Mit den Skatingeinheiten bekommt man endlich mal wieder Stunden zusammen. Seit Montag habe ich schon 11h trainiert :-) Ach ja, mein Mann muss leider arbeiten :-( Da er endlich mal seine Erkältung auskurieren muss, pendelt er wieder einmal nur zwischen der Klinik hin und her. Einige Tage vor dem Silvesterlauf ist er noch einmal seine vier 1000er gelaufen. Dabei hat er verschiedene Wettkampfschuhe getestet. Hängen geblieben ist er jedoch wieder beim Nike Mayfly. Angeblich hält dieser Schuh ja nur 100km. Nicht bei Harald. Er läuft ihn nun schon seit Jahren immer wieder bei schnellen Trainingseinheiten und Wettkämpfen :-) Ich glaube aber, er hat ihn schon einige Male an den verschiedensten Stellen geklebt :-) Wir wünschen euch noch ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012 ! |
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| Besinnliche Tage | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Do. 22.12.11 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Montag: noch knapp eine Woche bis Heilig Abend. Schnell noch den Text
gelernt für das Krippenspiel. Die letzten Weihnachtsgeschenke lassen noch
auf sich warten. Wann soll ich die nur besorgen. Wer soll alles eine
Kleinigkeit bekommen. Das überlege ich mir beim Heimlaufen von der Schule.
Im Schneegestöber werden meine Männer fündig. Der Weihnachtsbaum ist da. Dienstag: „Mami, ich brauche noch 10 Euro für das Weihnachts-Theater in der Schule.“ Als hätten wir um diese Zeit nicht schon genug Theater :-) Also geht es noch kurz zum Geldautomaten. Ich versuche meinen Schülern die Adventszeit ein wenig näher zu bringen. Singen, Basteln, Texte lesen über Weihnachten in anderen Ländern. Hört mir überhaupt noch jemand zu. Zum Entspannen schnell eine Laufeinheit zwischendurch. Kaum zu Hause, heißt es:“ Mami, wir sollen zu unserer Weihnachtsfeier in der Schule Plätzchen mitbringen!“ Eigentlich kein Problem, wenn noch Plätzchen in der Dose wären. Einkaufen, neue Plätzchen backen. 2 Stunden später ist nur noch die Hälfte der Plätzchen da! Wieder einmal war die Weihnachtsmaus unterwegs. Wenn ich die bloß mal erwischen würde! „Ich hatte nur zwei kleine Plätzchen, ich auch, ich nur eines und ich habe nur einmal probiert.“ Komisch, vorher waren es 50 Plätzchen und nun sind es nur noch 15. Die Rechnung geht wie immer nicht auf?! Abends scheuche ich meine Nachwuchstriathleten noch einmal durch das Wasser und schwimme selbst ein paar Meter. Die Arme sind schwer, wahrscheinlich vom Plätzchen backen. Es schneit. Mittwoch: Es hat die ganze Nacht geschneit und schneit ununterbrochen weiter. Wie kommen wir am besten in die Schule und Arbeit? Ich will nicht schon wieder laufen. Harald bestückt mein Mountainbike mit Spikes. Wenigsten das Hinterrad. Ich brauche länger in die Schule, komme aber besser an, als manche Autofahrer. Diese aber haben wenig Verständnis für Radfahrer bei solchen Wetter- und Straßenverhältnissen. Harald jagt mit seinem Crosser Taxen und überholt sogar. Das Radfahren in die Schule hat so Spaß gemacht, dass ich mittags einfach meine Heimfahrt um 1 ½ Stunden verlängere, um ein wenig im Schnee zu radeln. Danach noch ein bisschen Fitness und Stabi an der Wii. Omi und Opi kommen auf dem Weg in den Urlaub bei uns vorbei. Tisch bestellen im Restaurant. Hätten nicht die beliebten Lokale am Mittwoch alle Ruhetag. Ich werde trotzdem fündig. Geschenk schön verpacken. Endlich kurz sitzen beim Essen. Donnerstag: In Unterwössen Schnee, in tieferen Lagen regnet es. Harald läuft in die Klinik. Braucht 8 Minuten länger als sonst. Straßenverhältnisse sind wirklich schlecht. Ich stürze auch einmal mit dem Rad auf dem Weg in die Arbeit. Wo kam nur plötzlich dieser Schneehaufen mitten auf der Straße her? Gehe nach dem Heimradeln von der Schule gleich zum Laufen. Muss wieder warm werden. Die Straßen sind nun so stark gesalzen, dass das Wasser in alle Ecken spitzt. Beim Laufen komme mir vor wie der Osterhase, da mir zeitweise der Schnee bis zum Knie reicht. Auch mal wieder Lauf-ABC gemacht, wenn auch nicht absichtlich. Skaten wäre eigentlich die bessere Lösung gewesen. Doch die Zeit reichte nicht. Schnell Besorgungen für die Feiertage getätigt. „Mami, was soll ich meinen Bruder schenken?“ Ich weiß etwas, können wir morgen besorgen. Die letzten Plätzchen werden schnellstens in Dosen verpackt. Ab damit in die Schultasche. Die Weihnachtsfeier kann kommen. Ein paar ruhige Minuten erhoffen wir uns beim Schwimmen. Freitag: Heute sollte es eigentlich ruhiger werden. Heilig Abend ist doch so nah! Schule, Arbeit (Harald hat Dienst und kommt erst an Heilig Abend wieder), Krippenspiel, Weihnachtsbaum aufstellen, Geschenke verpacken, ne kurze Trainingseinheit….das müsste doch zu schaffen sein! In diesem Sinne wünschen wir, die Funkfamily, Frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage ! |
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| Von Rentnern und anderen Belanglosigkeiten | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Do. 15.12.11 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Schon wieder ist eine Woche vergangen und das Weihnachtsfest rückt näher.
Wie jedes Jahr ist von einer Stille und Besinnung während der Adventszeit
nichts zu merken. Stress ! Hetze ! Hast ! Mir fällt auf, dass die Schüler
gerade in dieser Zeit sehr zappelig und unaufmerksam sind. Gott sei Dank
habe ich die Möglichkeit mit ihnen die Turnhalle unsicher zu machen, um sie
wenigstens etwas ruhiger zu stellen :-)
Aber anscheinend sind nicht nur Kinder sehr gestresst, sondern auch manche
Rentner. Als ich diese Woche einmal mehr von der Schule nach Hause lief, sah
ich auf dem Gehweg 100 m vor mir ein Rentnerpaar, das verdammt langsam
schleichend sich auf dem Bürgersteig fortbewegte. Und dabei bin ich selbst
ja nicht die Schnellste und habe gar Vorfahren aus Kenia. Leider, nein ! Ich
dachte mir nichts dabei und wich auf
die Straße aus. Klar, denkt sich jeder ! Ist auch besser so, da bekannter
weise manche Leute keine Jogger hören und sie beim Überholen dem Herztod
nahe sind. Wenn ich jemanden vor mir sehe, räuspere ich mich laut, huste gar
oder trampel mit den Füßen laut vor mich hin. Dieses Mal entschied ich mich
aber auf die Straße (kleine Dorfstraße mit einem Verkehrsaufkommen von ca. 5
Autos pro Tag) auszuweichen. Als ich die beiden gerade überholte, schrie
mich doch der alte Herr laut an, ich solle gefälligst auf den Gehsteig
laufen. Dieses Mal war ich also fast den Herztod nahe
:-)
Ich
habe nicht wirklich reagiert, sondern nur blöd geguckt, so verdattert war
ich. Diese Lautstärke hätten sogar Rentner ohne Hörgerät nicht überhört
:-) Hatte der alte Herr etwas Angst um mich gehabt ?
Wahrscheinlich ist er nur erschrocken, da er sein Tempo überschätzt und
nicht mit einem Überholvorgang gerechnet hatte
:-) . Die restliche Laufstrecke heimwärts war dann ziemlich
kurzweilig für mich gewesen, da ich mich nur noch wundern und in mich hinein
grinsten konnte. Beim Sport erlebt man doch so einiges…..und das nicht nur
im Schwimmbad. Die letzte Woche war ich recht fleißig, da ich alle Besorgungen mit dem Rad erledigt habe und das war so einiges. Wenn ich einkaufen gehe, versuche ich es immer mit einer Trainingseinheit zu verbinden. Das heißt also, dass ich meinen Lieblingsdiscounter im Nachbarort meide und den im übernächsten Ort besuche :-) Ist sowieso besser, da ich sonst während des Einkaufens Schülereltern treffe und dann um eine Sprechstunde nicht herum komme :-) Meistens bin ich mit einem riesen Rucksack oder gar mit dem Kinderanhänger, ohne Kind, unterwegs. So bin ich letzte Woche doch tatsächlich insgesamt 10 Stunden auf dem Rad gesessen. Gut, einmal Ergometer für die Dauer von 1h15min war auch dabei. Nebenbei kamen wieder 70 Laufkilometer, 6 Schwimmkilometer und einmal ein vernünftiges Krafttraining zusammen. Gesamt-Stunden: 18 Daraufhin entschied ich mich, erst einmal einige ruhigere Trainingstage einzubauen, da gerade vor Weihnachten sich die Termine häufen. Ich will ja auf keine Frühform zusteuern :-) Harald gondelt zurzeit immer zwischen Klinik hin und her. Zu Fuß oder mit dem Rad, mal im 40er Schnitt mal in Fahrtspielen, mal locker…..auf alle Fälle hat eines seiner Räder schon Spikes bekommen. Ab Freitag soll es schneien und kalt werden. Dann können wir unsere technischen Fähigkeiten im Schnee unter Beweis stellen :-) ………….und unser Auto steht und friert so vor sich hin :-) Bis zur nächsten Woche ! Einen schönen, ruhigen vierten Advent wünschen Heike und Harald |
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| Es geht also doch los…. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Do. 08.12.11 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Das schlechte Wetter ließ dann doch nicht mehr lange auf sich warten.
Montag, am frühen Morgen, tobte ein Sturm über Unterwössen, der gleich Regen
und Kälte und mir einen gewaltigen Schnupfen
brachte. Schade eigentlich! Der November hatte uns doch so verwöhnt. Aber fangen wir einmal von vorne an. Der Nikolauslauf: Am letzten Samstag fand im Olympiapark also letztendlich der Nikolauslauf statt. Tags davor haben wir uns 5 km locker laufend bewegt und waren natürlich mit dem Rad in der Arbeit gewesen (30 min Fahrzeit). Mehr Zeit hatten wir letzten Freitag sowieso nicht, da neben dem Krippenspiel der Kinder auch noch Elternabend im Gymnasium war und wir doch neugierig waren, was unsere 2 Großen so in der Schule treiben. Dieses Jahr starteten wir also alle 5 Funks beim Nikolauslauf, so dass zu erwarten war, dass es vor dem Start ein wenig hektisch vor sich gehen sollte. Die Startunterlagenausgabe, das Zielbuffet mit Iso und Lebkuchen, sowie die Siegerehrung sind immer in der Schwimmhalle platziert, so dass man vor dem Start gar nicht auskühlen kann. Marc-Philipp, unser Jüngster startete über 500 m, die er gewinnen konnte. Anna-Marie wurde über 1500 m zweite in ihrer Altersklasse. Beide wurden mit den berühmten Schokonikoläusen belohnt. Leider folgte der Start über die 10 km nur wenige Minuten nach den Kinderläufen, so dass ein Einlaufen für Harald und mich schon gar nicht mehr in Frage kam. So zählen die Meter auf die Toilette und der Weg zurück zum Start eben als Aufwärm- Einheit. Unser ältester Sohn, Frederic, Jahrgang 97, wollte über 10 km starten, um endlich eine Zeit unter 40 Minuten zu erreichen. Die Straßen waren trocken und auch wenn ein heftiger Wind tobte, sollte das zu schaffen sein. Pünktlich um 15 Uhr starteten 1000 Läufer, um sich über 2 wellige Runden durch den Olympiapark zu begeben. Über meinen Lauf gibt es nicht viel zu erzählen. Nach 43 Minuten (was noch zu steigern gilt) war ich wieder im Ziel und somit die langsamste der Familie Funk. Klar !! Darüber zerbreche ich mir schon lange nicht mehr den Kopf ! Aber immerhin war ich Dritte in der AK 40 :-) Bei meinen Männern spielte sich jedoch ein vergnügliches Drama in den Top 20 ab, was sich aus Haralds Sicht folgendermaßen abspielte: Innerfamiliäre Wachablösung ? Nein, ich hoffe, es war nur mäßige Tagesform und wenig Laufkilometer überhaupt und v.a. zu wenig intensive Trainingskilometer in den letzten Wochen, aber ein bisschen nachdenklich wird man als bald 44-jähriger schon, wenn auf den letzten 2 km eines 10 km Laufes ein 14-jähriger, der einem gerade mal bis zur Schulter geht, an einem vorbeistürmt…Anstatt mich zu wehren und so in den Schmerz hinein zu laufen, wie man das am Ende eines kurzen Laufwettkampfes eigentlich tun sollte, ging mir aber bei diesem besonderen Überholvorgang geradezu das Herz auf und obwohl ich auf den letzten 1,5 km fast einen halbe Minute verlor (2. AK 40 in 35:29), überquerte ich die Ziellinie gänzlich ohne Frust über die eigenen Leistung und voller väterlicher Stolz ! |
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Mit 35:05 wurde Frederic in der Gesamtwertung 12 und gewann natürlich seine
Altersklasse. Tja, wie will man sich da noch auf die eigene Leistung konzentrieren, wenn man ein solches Talent in der Familie hat. Wir sollten alle ein wenig von Frederics Ernährungsstrategie annehmen. Täglich eine halbe Kiste Joghurt mit Schokostreusel und zum Nachtisch Gummibärchen :-) Am Sonntag wurde das Wetter schon ein wenig schlechter, das ich aber für einen lockeren Lauf über 16 km nutzte und mir abends noch 2 Kilometer im Schwimmbad gönnte. Harald war müde und verzichtete auf Training. Unsere Radkilometer beschränken sich im Moment auf die Fahrten in die Arbeit und von der Arbeit nach Hause. Einmal habe ich es am Dienstag für 1h10min auf den Ergometer geschafft, um ein abwechslungsreiches Programm zu fahren. Das war richtig hart ! Bin seit einer Ewigkeit nicht mehr auf dem Heimtrainer gesessen. Dienstags bin ich zwischen 18 und 19 Uhr Nachwuchstrainerin für unseren Verein im Schwimmbad. Ab 19 Uhr trainieren Harald und ich selbst mit der Jugend mit und ziehen einige Bahnen. Am Dienstag waren es immerhin 3 km :-) Mittwoch kam also der erste Schnee ! Obwohl wir auf dem Weg zur Arbeit und zurück richtig nass wurden. Unsere Arbeitsstätten liegen ca. 100 HM tiefer als Unterwössen. Auf der Fahrt dorthin verändert sich das Wetter gewaltig. Man hat das Gefühl durch 3 Klimazonen zu radeln. In Unterwössen schneite es zeitweise oder es wechselte in Schneeregen über, während es am Chiemsee Dauerregen gab. Es besteht also die Hoffnung, dass bald genug Schnee zum Skaten in Reit im Winkl liegt !! Heute, nach der Schule, habe ich nicht gleich heim gefunden :-) Ich war laufend unterwegs und bekam bei strahlendem Sonnenschein 18 km zusammen. Als Lehrer hat man es schon gut, was ?! Die Umfänge der letzten Woche: R 150 km (9 Einheiten)/L 70 km (5 Einheiten)/ S 5 km (2 Einheiten) So und jetzt gehen wir mit den Kindern lieber mal zum Schwimmtraining. Irgendwann muss man mal sauber werden :-) Heike und Harald |
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| ..im Süden läuft es anders | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Do. 01.12.11 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Nun sind wir auserwählt worden. Es kann nur einen
geben, soviel war klar ! Blogger-Family für den OstseeMan 2012. Start am
1.Dezember 2011. Nun stellte sich uns die Frage, warum der Blog eigentlich am 1.12. anfangen soll. Wahrscheinlich endet zu dem Zeitpunkt in Norddeutschland die Saisonpause :-) Aber zuerst müssen wir einmal klären, wie wir, Triathleten aus dem Voralpenland, also aus Süddeutschland, überhaupt dazu kommen uns zum OstseeMan zu melden. Diese Frage klärt sich eigentlich ganz einfach. Da Harald und ich seit über 20 Jahren Triathlon betreiben und auch nahezu seit dieser Zeit uns auf der Langdistanz tümmeln, sind wir seit Jahren ständig auf der Suche nach gut organisierten Wettkämpfen, die natürlich eine gewisse Herausforderung darstellen. Außerdem verbinden wir unsere Triathlonwettkämpfe gerne mit Urlaub. So machten wir uns im Oktober, nach einer wirklich gut verlaufenen Saison 2011, schon auf die Suche …und….blieben beim OstseeMan hängen. Immerhin existieren ganz nette Geschichten darüber im Internet :-) Seit wir gemeldet sind und ein Häuschen am Strand gebucht wurde, freuen wir uns schon richtig auf den „Urlaub“ an der Ostsee :-) Eine Herausforderung ist der OstseeMan für uns insofern, als dass: - Die Schwimmstrecke nicht flach sein wird. (Rückblickend auf den IronMan Wales lässt uns das ja relativ gut schlafen)…gut die Quallen kennen wir in Süddeutschland nicht :-) - Die Radstrecke zwar hügelig sein wird, aber längere Steigungen fehlen werden. Bekanntlich gibt es in der Gegend um Glücksburg herum keine Berge, deren Höhe mehr als 82 m beträgt. - Der Wind! Gibt es hier bei uns am bayerischen Meer (Chiemsee) zwar auch, aber er lässt in den Tälern, zwischen den Bergen immer wieder einmal nach. Aber zwei Besuchen auf der größten Insel Europas – Sherborne und Wales, sollten uns auch hier etwas abgehärtet haben und unsere Räder werden für den 5. August 2012 an eine gewisse Schräglage gewöhnt werden müssen. :-) - Die Laufstrecke wieder einmal 42 km betragen wird und die Ernährung passen muss, damit wir eine weitere Langdistanz erfolgreich finishen können. |
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Das Training könnte also beginnen, wäre da nicht……ein wunderschöner Herbst,
der uns hier in den Alpen geboten wird, können wir nun nicht wirklich auf
eine planmäßige Trainingszeit zurückblicken. War es doch auf über 1000 Meter
Höhe immer sonniger und wärmer, als in den Tälern, begaben wir uns , immer
wenn es die zur Verfügung stehende freie Zeit erlaubt hatte, kletternd oder
Bergradelnd auf unsere Haus- Berge Hochgern, Hochplatte und Geigelstein in
der nächsten Umgebung von Unterwössen. Wir sprechen hier nun von Bergen, die
höher als 82 HM sind. Der Gipfel unseres Hausberges, dem Hochgern, beträgt
1748 m, wobei unsere Lieblingshütte schon auf 1461 HM zu finden ist.
An manchen Tagen waren wir wirklich
froh, dass wir die Möglichkeit hatten, mit dem Mountainbike in die Höhe zu
radeln, da wir nur so einer Nebelsuppe entkommen konnten. Dass diese
Aktionen höchstwahrscheinlich auch noch einen gewissen Trainingseffekt
haben, ist doch wirklich klasse. Man empfindet einen Besuch am Berg eher als
Erholung, als eben als Trainingseinheit
:-) Das regelmäßige Lauftraining haben wir auch vor knapp 2 Wochen wieder begonnen. Am Samstag findet der Nikolauslauf in München statt. Unsere Kinder schwören auf diesen Lauf. Nicht, weil sie dort etwa die schönsten und wertvollsten Pokale abstauben, sie vor sportlichen Ehrgeiz brennen würden oder die Strecke dort so schön ist. Nein !! Weit gefehlt ! Der Veranstalter lockt mit einem für Läufer unmoralischem Angebot: Schokonikoläusen zum Abwinken als Zielverpflegung! 500 m Laufen und dafür 1kg Schokolade zum Sofortessen hat schon was :-) Die erwachsenen Sieger der Offenen Wertung des 10 km Laufes verschenken auch noch meistens ihre Schokonikoläuse, da bekanntlich Läufer als Bleistifte bekannt und ständig auf Diät sind. Wir, als die Radiergummis bei den Läufen nehmen dann die Schokolade schon ganz gerne mit. Das Idealgewicht kann man jaimmer noch später in der Saison im sportlergerechter Diät und entsprehend anziehenden Trainingsumfängen anstreben. J Für diesen bevorstehenden Lauf waren wir aber immerhin jetzt schon zweimal auf der Bahn, um einige Tausender zu schrubben. Völlig kampflos werden wir uns also den Lauf-Spezialisten trotz des aktuell noch vorhandenen Herbstspecks an den Hüften nicht geschlagen geben. Zum Schwimmtraining müssen wir auch hier in Süddeutschland ab Herbst in eine Schwimmhalle :-) Harald und ich versuchen unserer Triathlon-Jugend hinterher zu kommen, was uns im Moment noch nicht wirklich gelingt. Wird immer härter im Alter :-) Die familieninterne Wachablösung hat im Wasser (zumindest was Frederic, den mit 14 Jahre ältesten unserer drei Kinder betrifft, in diesen Monaten begonnen: während Harald beim Laufen immer noch ein paar Sekunden schneller läuft haben im Wasser bei den Intervallen bis 400m mittlerweile weder Harald noch ich eine Chance, seinen Wasserschatten zu halten. Also, dann….. die Vorbereitung kann beginnen…eigentlich….aber wir freuen uns auch auf den ersten Schnee. Skaten macht einfach ungeheurem Spaß. In unserer Gegend hier haben wir nun einmal die Möglichkeiten direkt eine Loipe vor der Haustür zu haben (zumindest, wenn der Dezember nicht derartig sonnig und trocken werden sollte, wie es der Oktober und November 2011 war. In solch einer Loipe verbringen wir gerne 3-4 Stunden Skatend unsere Samstage und Sonntage. Mal sehen, ob wir wieder Zeit und Lust haben bei den Deutschen Meisterschaften im Wintertriathlon mitzumachen. Immerhin müsste ich ja meinen Deutschen Vizemeistertitel der vergangenen Saison verteidigen :-) Also, geleistete Kilometer gemäß eines ausgeklügelten Trainingsplans können wir leider noch nicht einreichen :-) (Wer aber trotzdem gerne mit Zahlen hantiert findet hier das aktuellste Bahntraining von Harald (5x1000m mit Einlaufen, Steigerungen usw.): http://connect.garmin.com/activity/131876042. Und hier eine typische Bergradeltour (Harald, Frederic und ich): http://connect.garmin.com/activity/130843164 Bis zur nächsten Woche ! Bleibt gesund und eine schöne Adventszeit wünschen euch Heike und Harald |
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| Die "Blogger-Family 2012" steht fest | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sa. 19.11.11 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Unter
allen Einsendungen hat
eine Jury
Dr. Harald Funk und seine Frau Heile Funk zur "Blogger-Family 2012"
gewählt. Entscheidend war,
dass die
Familie Funk seit über 20 Jahren neben dem Beruf erfolgreich Triathlon
betreibt. Mittlerweile sind auch die drei Kinder aktiv. Bekannt ist Familie
Funk unter dem Namen „Funkfamily“ (www.funkfamily.de).
Das
TeamOstseeMan freut sich auf
die
Berichte der wahrscheinlich in vielen Teilen anderen
Vorbereitung. Der Start des ersten Blogs ist für Donnerstag, 01. Dezember geplant. |
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